Hauchdünn-Sieg für die Favoritin der Demokraten: Ist Hillary jetzt wach?

Am Schluss holte sie mit 49,9 nur 0,4 Prozent mehr Stimmen als Bernie Sanders. Jetzt muss Hillary Clinton zeigen, dass sie kämpfen kann.

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Hauchdünn nur siegte Ex-Aussenministerin und Ex-First-Lady Hillary Clinton (68) bei den Vorwahlen in Iowa vor US-Senator Bernie Sanders (74). Vor kurzem noch lag sie in Umfragen fast 30 Prozent voraus. Es sah nach einem Durchmarsch aus zur Krönung als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.

Jäh hat der Sozialist Sanders diesen Marsch nun abgebremst, und das ist gut für Clinton. Es ist ihr Weckruf.

Bisher ging Clinton davon aus, konkurrenzlos ins Weisse Haus einzuziehen. Ihre Logik: Niemand hat mehr Geld gesammelt als sie, sie führt in den Umfragen, die Republikaner zerfleischen sich selbst.

Wer aber glaubt, ohne Gegner kämpfen zu können, wird überheblich und träge. Und das ist Gift in der Politik. Weil sie sich so siegessicher gab, elektrisierte Clinton kaum. 

Sie ist das politische Establishment. Amerika – ob rechts oder links – mag aber in Vorwahlen Aussenseiter. Selbst wenn sie wie Sanders keine Chance auf das Weisse Haus haben.

Zudem spielt in kleinen Staaten wie Iowa das Geld eine kleinere Rolle als die Anzahl der Hände, die ein Kandidat schüttelt.

Als angezählte Siegerin zieht Clinton nun weiter nach New Hampshire. Dort muss sie zeigen, dass Sanders sie aufgeweckt hat.

Publiziert am 02.02.2016 | Aktualisiert am 08.03.2016
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1 Kommentare
  • Werner  Rutishauser aus St.Gallen
    02.02.2016
    Noch eine Clinton als Präsidentin? Ich dacht ursprünglich dass die USA so etwas ähnliches wie ein Demokratie ist, aber es scheint so, als das man die Regierung an Familienclans verteilt. Wird sie eigentlich gewählt oder allenfalls gekrönt?
    Oligarchien und Autokratien sind auf dem Vormarsch ... man merkts auch hier in der CH wo sich das Establishment von links - rechts gegen die Umsetzung von Initiativen wehrt und das Volk für dumm erklären möchte!