Untersuchungen gestartet US-Senat nimmt Hackervorwürfe unter die Lupe

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hat eine eigene Untersuchung zu den Vorwürfen russischer Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf angekündigt.

Der US-Senat legt den Finger auf das Leck: Ausschuss soll Vorwürfe russischer Einflussnahme bei Wahlen prüfen. (Symbolbild) play
Der US-Senat legt den Finger auf das Leck: Ausschuss soll Vorwürfe russischer Einflussnahme bei Wahlen prüfen. (Symbolbild) Keystone

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Die Erkenntnisse der US-Geheimdienst zu russischen Hackerangriffen und Medienmanipulationen in den USA seien «Anlass zu tiefer Sorge», erklärte der Ausschuss am Freitag in Washington. Es sei nun «entscheidend, einen vollständigen Überblick über das Ausmass der russischen Geheimdienstaktivitäten in den USA zu bekommen».

Die Untersuchung wird in dem Ausschuss überparteilich von Republikanern und Demokraten unterstützt. Die Senatoren haben dabei das Recht, Vertreter der scheidenden Regierung von Barack Obama und der künftigen Regierung von Donald Trump zur Aussage vorzuladen.

Kampagne zugunsten von Trump

Gegenstand der Untersuchung solle auch sein, «jegliche Geheimdienstverbindungen zwischen Russland und Personen aus dem Wahlkampfapparat» zu prüfen, erklärte der Ausschuss. Die US-Dienste waren bereits zu dem Schluss gekommen, dass Russland eine Kampagne gestartet habe, um die US-Wahl zugunsten von Trump zu beeinflussen.

Seit einigen Tagen kursiert das unbestätigte Dossier eines britischen Ex-Geheimdienstlers, demzufolge Mitarbeiter von Trump im Wahlkampf direkt mit russischen Vertretern beraten haben. Zudem soll es ein kompromittierendes Video Trumps geben. Die US-Dienste haben diese Angaben aber nicht bestätigen können, Trump weist sie als böswillige Erfindungen zurück. (sda)

Publiziert am 14.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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  • Saud  Kweli aus Bern
    14.01.2017
    Interessant wie Putinfreundlich, und Trumppopulistisch hier gepoltert wird. Dabei sind es zwei blöffer ohne jeglichen Leistungsausweis.
  • Regula  Heinzelmann 14.01.2017
    Eine solche Untersuchungskommission müsste neutral sein und in diesem Fall international, zumindest auch mit Vertretern von Russland. Es ist aber zu befürchten, dass sie sich einfach aus Unterstützern der Wahlverlierer zusammensetzt und zu denen gehören auch Republikaner. Diese ganzen Intrigen werden deshalb in Gang gesetzt, weil falsche „Demokraten“ ein reguläres Wahlergebnis nicht akzeptieren.
  • Reese  Santus 14.01.2017
    Es ist übrigens schon lange klar (unter Fachleuten) dass diese Attacke niemals von einem ausländischen Geheimdienst kam. Die Attacke wurde mit einer veralteten Software gemacht (ca 1 1/2 - 2 Jahre alt) welche mit grosser Wahrscheinlichkeit von irgendeinem jungen Hacker im Darknet runtergeladen wurde.
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    14.01.2017
    Die politische Agenda von Donald Trump gleicht jener von John F. Kennedy. Donald Trump hat klar gemacht, dass er sich nicht von den Geheimdiensten manipulieren lässt, er ist grundsätzlich gegen militärische Abenteuer, gegen die Einsetzung von Marionettenregimes in anderen Ländern, er geisselt die Fake News Presse, er will die Wirtschaft der USA ankurbeln und die Krankenversicherung verbessern. Das passt dubiosen Hintermännern nicht. Jetzt startet der Versuch, ihn als Präsident zu verhindern.
    • Peter  Aufdermaur aus St.Gallen
      14.01.2017
      Er scheint seit über 50 Jahren nach Kennedy wieder der erste richtige amerikanische Präsident zu sein; was zwischen den beiden lag, war eine fast voraussehbare Kette von Marionetten derselben Mishpoke.
      Ironischerweise wird jetzt versucht, IHN als Marionette hinzustellen. Für viele einfache Gemüter ist das einfach zu glauben; weil er über Geld verfügt. Als ob es möglich wäre, als Durchschnittslohnempfänger Präsident zu werden.
      Depeschenagenturen sind alle im Dienste seiner Gegner, die SDA sowieso
    • Bruno  Imhof 14.01.2017
      "und die Krankenversicherung verbessern". Und gestern konnte man in den Medien vernehmen, dass er Obama-Care känzeln will! Irgendwie ein Wiederspruch.
  • Peter  Aufdermaur aus St.Gallen
    14.01.2017
    Frage mich gerade, weshalb bei uns noch nie so eine Untersuchung stattgefunden hat. Zum Beispiel wäre es interessant zu wissen, welchen Einfluss andere Länder im Hintergrund auf unsere Regierung und Parlament nehmen.
    Nur leider ist niemand da, der so eine Untersuchung vornehmen könnte. Eine PUK würde nichts bringen, da deren Mitglieder alle befangen oder sogar Tatbeteiligte wären.
    Kasachstan stünde sicher auf der Liste der Subjekte...