Russen-Experte warnt vor Moskauer Geheimplan «Putin will Merkel stürzen»

MOSKAU/BERLIN - Der US-Geheimdienst ist davon überzeugt, dass Putin in die US-Wahlen eingegriffen hat. Nun will der russische Präsident offenbar auch die deutschen Wahlen beeinflussen.

Keine Freunde: Wladimir Putin und Angela Merkel. play

Keine Freunde: Wladimir Putin und Angela Merkel.

AP Photo/Markus Schreiber

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Nach den USA soll es der russische Präsident Wladimir Putin (64) auf die diesjährigen Wahlen in Deutschland abgesehen haben. Der aus Russland ausgewanderte Soziologe Igor Eidman (48) ist davon überzeugt, dass Putin mit Hilfe sozialer Medien seine Interessen gezielt über Internet verbreiten wolle.

Putin-Kritiker Igor Eidman. play
Putin-Kritiker Igor Eidman. Facebook

Wie «Focus Online» schreibt, soll eine «Troll-Armee» zum Einsatz kommen, die aus Helfern und Hackern besteht und Falschmeldungen verbreiten soll. Damit sollen die drei bis vier Millionen russischsprachigen Menschen in Deutschland erreicht werden.

Der Soziologe behauptet sogar, dass Putin Kanzlerin Angela Merkel (62) stürzen wolle. Erfolgen soll das mit Halbwahrheiten, provozierenden Gerüchten und falschen Dokumenten, um eine «Anti-Immigranten-Hysterie» zu entfachen. Damit wolle Putin die Situation in Deutschland destabilisieren und Unsicherheit schüren.

Wie leicht so etwas funktioniert, zeigt das Beispiel der SED. Die damalige Sozialistische Einheitspartei der DDR erreichte 1968, dass Heinrich Lübke als Präsident der Bundesrepublik zurücktrat. Wie die «Welt» schrieb, hatte die Parteiführung in Westdeutschland gefälschte Unterlagen über Lübkes Kriegstätigkeit verbreitet. (gf)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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77 Kommentare
  • Josef  Giger 12.01.2017
    Wenn die Deutschen nicht selber merken, dass sie von Frau Merkel in den Untergang geführt werden, dann ist es eben nötig, dass Ihnen Jemand dabei hilft dies zu verhindern. Falls Herr Putin dieser Jemand sein sollte, dann hätte der dafür einen Orden verdient.
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    12.01.2017
    Ich fürchte, dass nicht nur Russland sich Jemand anders in der Berliner Regierung wünscht. Aber wetten, falls Merkel tatsächlich nicht wiedergewählt wird, wieder die Russen dafür schuldig gesprochen werden ? Die Realität scheint immer weniger zu interessieren. Wenn was schief geht oder der Lack zerkratzt ist, müssen die Russen jedesmal als Schuldige herhalten.
  • Luka  Kristinovic , via Facebook 12.01.2017
    Donald Trump stellt die Amerikaner vor ein Rätsel. Warum bekommt der künftige US-Präsident feuchte Augen, wenn er über den russischen Präsidenten Wladimir Putin spricht, während er den eigenen Geheimdiensten misstraut?
  • Hansjürg  Meister 12.01.2017
    Also, wenn das Putin wirklich gelingt, bekommt er wohl auf Anfang 2018 von Deutschland die Sonderstufe des Grossen Bundesverdienstkreuzes.
  • Urs  Zaugg aus Oakleigh
    12.01.2017
    Angenommen das stimmt, die Russen lernen von den Yanks. Erinnert euch an Allende und Aldo Moro!