Polizistin über den Sex-Mob in der Kölner Silvesternacht «Strumpfhosen verhinderten Vergewaltigungen»

KÖLN (D) - Die Polizistin Sonja E. (26) erzählt, wie sie den Schrecken der Silvesternacht in Köln (D) erlebt hat. Und wie knapp Frauen einer Vergewaltigung entgingen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Drama auf der Wildsau-Pirsch Jäger trifft Liebespaar – tödlich
2 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...
3 Trump über Merkel, Aleppo und Nuklearwaffen Der Zerfall der EU ist...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
6 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Die sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht werden immer noch untersucht. Die Polizei wurde damals vom Vorgehen der meist aus Nordafrika stammenden Tätern völlig überrascht.

Im Einsatz war auch die Polizistin Sonja E. Gestern sagte sie vor dem Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags aus.

Die Beamtin nahm in jener Nacht laut der Zeitung «Bild» die Anzeigen von vier Frauen auf, die direkt beim Eingangsportal des Doms massiv bedrängt worden waren. Sie erinnerte sich: «Die Opfer waren aufgelöst und weinten, wirkten völlig überfordert.» 

Im Intimbereich berührt

Was die Polizistin über die Schilderungen der Opfer berichtete, war schockierend. Rund 50 Männer hätten die Frauen umzingelt und versucht, sie zu betatschen: «Die Männer haben ihnen die kurzen Kleider hochgezogen und sie an Gesäss und Busen gepackt.» 

Bei allen vier Opfern habe die grölende Männergruppe immer wieder versucht, mit den Fingern in Scheide und Po einzudringen. Doch: «Das ging letztlich nicht, weil alle Frauen Strumpfhosen trugen.» Die vier Frauen seien aber allesamt im Intimbereich berührt worden. Dennoch habe man nach Rücksprache mit der Kriminalwache keine DNA-Spuren gesichert. 

1200 mutmassliche Opfer

Die sexuellen Übergriffe auf der Kölner Domplatte vor dem Hauptbahnhof hatten eine Welle von Strafanzeigen nach sich gezogen. Gemäss der Kölner Staatsanwaltschaft gab es über 1200 mutmassliche Opfer. 

Auch Sonja E. empfand den Gewaltlevel der Silvesternacht als ungewöhnlich hoch. Männer seien mit abgebrochenen Bierflaschen aufeinander losgegangen. Die Beamtin erklärte: «Überall waren Raketen und Rauch in der Luft, Menschen warfen Böller aufeinander. Das war nicht normal. So radikal brutale Gewaltdelikte habe ich vorher noch nicht erlebt.» (pfc)

Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
teilen
teilen
6 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

9 Kommentare
  • Hans  Hauser 05.11.2016
    Ich frage mich auch, warum in der Silvesternacht alle diese Frauen nur "knappe Kleidchen" trugen. Und meines Wissens sind Strumpfhosen sehr leicht zerreissbar, waren diese aus stacheldraht, dass Sie eine Vergewaltigung verhindern konnten?
  • Harry  Kant , via Facebook 05.11.2016
    Strumpfhosen? Nein, Richtige Politik und hartes durchgreifen und angemessene Strafen verhindert Vergewaltigungen. Aber ja, ziehen wir alle Strumpfhosen an, ist wohl das Beste wenn man sich am Abend umschaut...
  • Mark  Wolf 05.11.2016
    Wer sein Land mutwillig zum Willkommensparadies für hunderttausende oder gar Millionen zorniger junger Männer aus anderen Kulturkreisen erklärt, von denen nicht wenige uns als Feinde hassen oder verachten, der bekommt die Entwicklung zum Polizeistaat dazu und kann sich trotzdem nicht vor Terror schützen. Dann erfolgt der Angriff eben in den ungeschützten Unterleib des Landes, auf dessen Befölkerung für dessen Sicherheit der Staat nicht mehr aufkommt!
  • Anton  Keller 05.11.2016
    Ach, das ist ja nur ein Einzelfall!
    Googelt man aber einmal nach Einzelfall map so kann man sehen:
    Ach, das ist ja nur ein Einzelfall!
  • Adrian  Züger 05.11.2016
    Es ist doch ganz klar
    die Justiz und Polizeiführung haben total versagt an diesem Abend
    Und nun probiert jeder die Schuld von sich zu weisen und die Opfer werden nicht ernst genommen.
    Aber so funktioniert dass in unseren Rechtsstaaten weil die Politik es zulässt dass solche Sachen passieren weil die Täter wissen sie haben einen Freipass