Model (27) wollte ganz flachen Bauch Pamela starb beim Fettabsaugen

Gescheit und hübsch war sie. Aber die Brasilianerin gab sich nie zufrieden mit ihrem Aussehen. Das hat sie das Leben gekostet.

  • Aktualisiert: 02.11.2012
  • Von Michael Spillmann
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Das Model Pamela starb beim Fettabsaugen.

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Die Polizei ermittelt gegen ihn: Arzt Julio Yoshimura.

(ZVG)

Besessen davon, perfekt auszusehen, liess sich ­Pamela Baris do Nascimento († 27) ihre Brüste machen, ihre Nase operieren, zwei Mal ihren Bauch straffen. Immer wieder hatte das brasilianische TV-Model etwas an sich auszusetzen. Nun ist die Biochemie-Studentin tot. Verblutet in einer exklusiven Schönheitsklinik. Beim dritten Mal Fettabsaugen.

Für einen ganz flachen Bauch begibt sich Pamela am 19. Oktober ins Green Hill Spital in der Millionenstadt São Paulo. Doch beim Eingriff gibt es Komplikationen. Das Model stirbt.

Erst zehn Tage später wird alles publik. Ihre Tante Enedida Nascimento sagt: «Ein Arzt rief mich an, erzählte mir am Telefon, dass Pamela tot ist.» Die Tante eilt hin, um ihre tote Nichte zu identifizieren.

Dem Arzt droht ein Verfahren wegen Totschlags

«Die Leute im Spital waren alle sehr nervös, sagten, ich müsse sie so bald wie möglich beerdigen.» Da wird Enedida Nascimento misstrauisch – und benachrichtigt die Polizei.

Nun ermittelt die Justiz. «Gemäss Klinik-Rapport musste sie während des Eingriffs wiederbelebt werden. Später sei sie an einer Leberblutung gestorben», sagt Polizeioffizier Evandro Lemos.

Für die Familie Nascimento ist klar: Pamela starb wegen eines Ärztepfusches. Dem zuständigen Arzt Julio Cesar Yoshimura droht ein Verfahren wegen Totschlags. Er soll zudem den Totenschein des Models gefälscht haben. 

«Ich bin mir sicher, das Spital verschweigt etwas», sagt Tante Enedida. Immerhin: Die Klinik hat eine interne Untersuchung eingeleitet. Über die Medien liess sie ausrichten: «Was passiert ist, bedauern wir mit grosser Traurigkeit.»

Sind Frauen zu arglos bei Schönheits-Operationen?»

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Müller
    Unnütze und gefährliche medizinische Behandlungen sollten auf der ganzen Welt verboten sein.
  • Felix  Frei , Uster
    Das ist hoffentlich wieder mal eine Warnung für andere Frauen mit ihrem Schlankheitswahn. Ist halt doch nicht so sicher, wie immer behauptet wird. R. I. P.

Alle Kommentare (12)

  • reinhard  hertig , gibswil
    ich gehöre zu den geniessern, welcher freude an seiner runden frau hat. wunderbar weich ist meine gattin.
    • 03.11.2012
    • 30
    • 9
  • Astrid  Borer , via Facebook
    Wir sind doch alle Schön, jede Person auf ihre art.Doch was ist Schön ?
    • 03.11.2012
    • 22
    • 7
  • Steinle-Liechti  Jeannette
    Ich habe kein Mitleid mit Menschen die für so Sinnlose Eingriffe ihr Leben lassen. Eine OP, und ist diese noch so klein, birgt immer Gefahren. Manche Menschen bezahlen für ihren Schönheitswahn mit dem Leben... selber schuld.
  • Adrian  Schray , Olten , via Facebook
    Höher weiter schneller besser schöner. Ach du Dummerchen mit deinem kleinen Bäuchlein. Du warst ja auch so megaschön. Ich verstehs nicht. Naja, bald kann man die ganze Welt nicht mehr verstehen.
  • Peter  Müller
    Unnütze und gefährliche medizinische Behandlungen sollten auf der ganzen Welt verboten sein.
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