Erschreckende Studie aus Österreich Terror wird über Kindergärten finanziert

WIEN - In Wien werden rund 10’000 Kinder in islamischen Privat-Kindergärten betreut. Ein Professor schlägt nun Alarm.

Werden als Terrororganisation eingestuft: die Muslimbrüder. play
Werden als Terrororganisation eingestuft: die Muslimbrüder. APA

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Spanier blasen zur Hetz-Rallye Perverser Stierkampf mit dem Offroader
2 Trump, der schlechte Verlierer Falsche Fragen, defektes Mikrofon,...
3 Obdachloser Lee Parker fand eine der Bomben New-Jersey-Held hat...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
42 shares
8 Kommentare
Fehler
Melden

Der Warnruf kommt von Ednan Aslan (56). Er ist österreichisch-türkischer Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien. Sein Hauptforschungsgebiet: die religiöse Erziehung muslimischer Kinder.

Sein umfangreicher Bericht, der von Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) in Auftrag gegeben worden war, deckt zwei Problemfelder auf. Gemäss der Zeitung «Krone» zeigt er, dass über Jahre mit staatlichen Millionen-Beiträgen die Eröffnung und der Betrieb von privaten Kindergärten finanziert worden ist, die von der Muslimbruderschaft oder auch von Mitgliedern der Organisation Milli Görüs geführt werden.

Die Muslimbrüder gelten seit Dezember 2013 als Terrororganisation, es gab bereits zahlreiche Attentatsopfer. Auch bei Milli Görüs fand der deutsche Verfassungsschutz «antisemitische Charakterzüge und eine deutliche Gegnerschaft zur demokratischen Grundordnung».

Das zweite Problemfeld ist laut dem Bericht, dass die Stadt Wien mit ihrer «unkontrollierten Subventionsverteilung» einen neuen Wirtschaftszweig für islamische Gruppen geschaffen habe. Wie der Bericht zeigt, verdienten Kindergarten-Betreiber nicht nur am Unternehmen selber, sondern auch am Verkauf von Know-How-Paketen für andere Kindergärten sowie an der Zulieferung von Halal-Menüs.

Ednan Aslan geht in seinem Bericht auch auf die Ausrichtung der Kindergärten ein. Seine Bilanz ist erschreckend. Für viele Betreiber sei die Gründung eines islamischen Staates der Wille Gottes, die Einsetzung von Gewalt sei dabei legitim. Oft würden Judenhass mit theologischen Argumenten religiös begründet und die westliche Lebensweise verachtet.

Die bürgerlichen Parteien sind entsetzt. Die ÖVP und die FPÖ fordern politische Konsequenzen sowie mehr geschulte Kontrolleure, welche die Kindergärten genauer unter die Lupe nehmen. (gf)

Publiziert am 28.02.2016 | Aktualisiert am 07.08.2016
teilen
teilen
42 shares
8 Kommentare
Fehler
Melden

8 Kommentare
  • alberto  chen aus Taipei/Taiwan R.O.C.
    29.02.2016
    Warum sich in der Schweiz denn so über etwas aufregen, dass es in der weltoffenen Schweiz ja nicht gibt? Man hat ja keine Probleme mit kriminellen Ausländern. Darum wurde die DI ja so klar abgelehnt!
  • Xaver  Perte 29.02.2016
    Na, endlich erwacht?
  • Othmar   Huber 28.02.2016
    Wie läuft damit auch in anderen Ländern, Schweiz, Schweden, Deutschland, Holland? etc. - Leider ist anzunehmen, dass diese islamische Religionspädagogik System hat. Wäre vielleicht keine schlechte Idee wenn unsere Behörden mal genauer hinschauen und diese Sache auch bei uns überprüfen. Aber natürlich "dies passiert ja bei uns sicher nicht"
  • Paul  Meier 28.02.2016
    Ich hoffe nur, dass die Politiker/innen nun sofort reagieren werden. Solche Zustände müssen sofort liquidiert werden.
  • Aschi  Roth 28.02.2016
    Sowas war zu erwarten. Ein normal vernünftiger Mensch hat das schon lange kommen sehen. Was mich eher erstaunt, ist dass Politiker zuerst eine Studie in Auftrag geben müssen, damit sie die Gefahr erkennen können. Das zeigt mir eigentlich, dass bei Politiker normales menschliches Verständnis völlig abhanden gekommen ist.
    • Peter  Weikinger 28.02.2016
      Studien sind bei uns deshalb notwendig, weil 1. unbedingt Geld verbrannt werden muss und zu Beginn einmal alles abgestritten wird. Nachdem das Geld weg ist und alles schwarz auf weiß belegt wurde, gibt es bei uns keine Schuldigen, die Konsequenzen zu befürchten haben, sondern es geht alles munter so weiter wie immer. Auch die dafür Verantwortlichen klammern sich an ihre Sessel und sehen keine Gründe diesen zu räumen. Das ist österr. Diplomatie, Demokratie und Philosophie