Mitten in England Mehr Babys von Muslimen als Christen

In der zweitgrössten englischen Stadt Birmingham kommen inzwischen mehr Babys von muslimischer Eltern auf die Welt als von Christen. In Grossbritannien gibt es inzwischen auch bereits 85 Scharia-Gerichte.

In London wollen  Muslime ihre religiösen Gesetze durchbringen. play

In London wollen  Muslime ihre religiösen Gesetze durchbringen.

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Muslime sind in Europa auf dem Vormarsch. Länder wie Frankreich, Belgien und Schweden rechnen damit, dass in den kommenden Jahren ihr Anteil an der Bevölkerung auf über zehn Prozent steigt. Besonders viele Muslime leben in England.

In der zweitgrössten Stadt Birmingham kommen gemäss der Zeitung «Daily Mail» mehr Babys muslimischer Eltern zur Welt als Kinder von Christen.

In Londons Arbeiterquartier Tower Hamlets, wo 270 000 Menschen leben, haben muslimische Bengalen 25 der 45 Sitze im Stadtparlament erobert. Teilweise wird sogar nur auf Bengalisch debattiert. Im Stadthaus wurden WC-Anlagen durch Fusswasch-Anlagen ersetzt, im Eingang lagen zeitweise CDs des Hasspredigers Abdur Raheem Green auf, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) schreibt.

Der bengalischstämmige Bürgermeister Lutfur Rahman hat die staatlichen Beiträge für islamische Gemeinschaftszentren erheblich angehoben. Dem Stadtoberhaupt werden nebst Amtsmissbrauch und Wahlbetrug auch Verbindungen zum islamischen Extremismus vorgeworfen.

Um nicht selber unterwandert zu werden, hat die Labour Partei von Tower Hamlets in den letzten fünf Jahren Hunderte von Neuzugängen abgelehnt und viele Mitglieder wegen Extremismusverdachts ausgeschlossen.

Islamische Parallelgesellschaften sind auch in anderen englischen Städten wie Bradford entstanden. Mit der Aktion «Trojanisches Pferd» übernehmen Muslime nach und nach die Leitungen staatlicher Schulen. Mehrere Bildungsanstalten stehen daher unter besonderer Kontrolle der Behörden. Peter Clarke, Ex-Anti-Terror-Chef von Scotland Yard, sagt in der «FAZ»: «Es gibt wohldurchdachte und anhaltende Aktionen, um ein intolerantes, aggressives islamistisches Ethos an einigen Schulen einzuführen.»

Die rund drei Millionen Muslime haben in Grossbritannien auch eigene Gerichte geschaffen. Rund 85 Scharia-Councils führen Scheidungen durch und beraten bei familienrechtlichen Fragen – meistens gegen die Frau, wie die iranische und kurdische Frauenrechts-Organisation feststellt.

Das Schweizer Menschenrechtsportal humanrights.ch warnt: «Die Forderung von europäischen Muslimen nach einer eigenen Familienrechtsordnung ist aus menschenrechtlicher Sicht klar abzulehnen.»

Kaum jemand wehrt sich in England öffentlich gegen die Unterwanderung. Peter Golds, Vorsitzender der Konservativen im Stadtrat von Tower Hamlets: «Die haben alle Angst, als Rassisten beschimpft zu werden.»In London wollen Muslime ihre religiösen Gesetze durchbringen.

Publiziert am 13.01.2015 | Aktualisiert am 13.01.2015
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