Jing-Jin-Ji soll fünf Mal so gross wie die Schweiz werden China will die grösste Stadt der Welt bauen

PEKING - Drei Regionen verschmelzen zu einer gigantischen Stadt. Dafür werden in China rund 36 Milliarden Franken investiert.

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Peking: Die gigantische Stadt wird noch gigantischer. Getty Images

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Der Grossraum von Peking soll mit zwei seiner Nachbarregionen zur gewaltigsten Stadt der Welt zusammenwachsen. Als Namen haben sich die Planer Jing-Jin-Ji einfallen lassen: ein aus den Städtenamen Beijing, Tianjin und dem historischen Namen für Hebei, «Ji», gebasteltes Kürzel.

Jing-Jin-Ji soll ein Gebiet von 212'000 Quadratkilometern umfassen. Das ist über fünf Mal die Fläche der Schweiz. Bei Abschluss des Projekts werden da bis zu 130 Millionen Menschen wohnen – über 16-mal mehr als in der Schweiz!

Umzug auf die grüne Wiese

China will in den kommenden Jahren rund 36 Milliarden Franken in den Ausbau von Eisenbahnverbindungen investieren. Bis zum Jahr 2020 sollen neun neue Bahnprojekte mit einer Gesamtlänge von 1100 Kilometern entstehen.

Grosse Teile der Verwaltung und der Regierung Chinas werden schon bald aus dem Zentrum Pekings ausziehen. Ministerien, Universitäten, Spitäler und vielleicht sogar die Zentrale der Kommunistischen Partei sollen auf die grüne Wiese verlagert werden. Der Umzug wird spätestens 2017 beginnen. (gf)

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
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13 Kommentare
  • Annemarie   Setz 30.11.2016
    Man kann es als grössenwahnsinnig bezeichnen, aber angesichts der Entwicklung auf unserer Erde ist es immer noch besser,Städte in die Höhe zu bauen mit mit Grün zu beleben ,und kontrolliert zu erweitern, als ganze Landschaften, dort wo noch freie Natur ist, zu zerstören. Wichtig ist, dass die Städte geplant werden und man nicht wahllos die ganze Landschaft verbaut.
  • Andreas  Gichtl 29.11.2016
    Dieser Grössenwahn ist das Resultat des chinesischen Minderwertigkeitskomplexes gegenüber dem Westen. Der Anfang vom Ende, kann ich da nur sagen.
  • Harry  Kant , via Facebook 29.11.2016
    Und im Museum Schweiz wird etwas nicht gebaut weil es einen seltenen Regenwurm im Boden hat. In 10 Jahren nähen wir die T-Shirts für die Chinesen!
    • Peter  Salto 30.11.2016
      Und wir kasteien uns für eine 2000-Watt Gesellschaft und meinen, damit die Welt retten zu können.
  • Thomas  Zürcher 29.11.2016
    Eines ist klar weltweit schreitet die Verstädterung voran.Bis zur Mitte des Jahrhunderts werden ca.6Mia.Menschen in Städten leben.Im Zuge der Urbanisierung werden viele Megastädte weiter wachsen.Auf der Suche nach Arbeit werden grosse Teile der Landbevölkerung in die Städte strömen.Doch führt die Verstädterung nicht notwendigerweise zur Verslumung. Im Gegenteil – sie kann zu einer Verbesserung der Lebenssituation beitragen, sofern eine geplante Stadtentwicklung erfolgt.
  • Roger  Zürcher aus Utzigen
    29.11.2016
    China schaufelt sich fas Grab bereits selber.Nun gilt es das wir unser Wasser schützen,oder sind bereits mehrere Quellen an China verscherbelt worden?Den sie werden kommen wenns dort drüben noch brenzliger wird.