Exodus ungebrochen: 2016 bereits mehr als 100'000 Flüchtlinge auf Mittelmeer-Route

GENF - Letztes Jahr wurde diese Zahl erst im Juli erreicht.

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Sie habens geschafft: Flüchtlinge kommen am 9. Februar von der Türkei her kommend in Lesbos an

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Knapp zwei Monate nach Jahresbeginn sind bereits mehr als 100'000 Flüchtlinge und Migranten über das Mittelmeer nach Europa gekommen. 2015 ist diese Zahl erst im Juli erreicht worden – also in sieben statt zwei Monaten.

Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit. 102'547 Männer, Frauen und Kinder sind laut IOM bis zum 22. Februar in Griechenland angekommen. Über Italien kamen nur 7500, und damit etwa gleichviel wie im vergangenen Jahr.

Mehr als 410 Flüchtlinge sind in diesem Jahr bereits auf ihrer Reise ums Leben gekommen. Allein auf der Überfahrt von der Türkei zu den griechischen Inseln starben allein 321 Menschen.

Laut griechischen Behörden kommt knapp die Hälfte aller Flüchtlinge aus Syrien (48 Prozent), gefolgt von Afghanistan (25 Prozent) und dem Irak (17 Prozent). Im Februar haben nach IOM-Angaben mehr als 26'000 Flüchtlinge und Migranten die griechische Grenze zu Mazedonien überquert.

Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 06.03.2016
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  • Hugo  Ehrismann 23.02.2016
    @ Melissa Baumann - Europa will diese Flüchtlinge nicht und Europa braucht diese Flüchtlinge auch nicht . Wenn Merkel die haben will soll sie sie bekommen aber bitte in Deutschland lassen und nicht zu uns in die Schweiz schicken . Warum wohl nehmen die wenigsten muslimischen Staaten diese Flüchtlinge nicht auf ? Vielleicht weil die genau wissen was für Probleme - Ärger und Kosten sie bringen ?
  • Lilian  Hug 23.02.2016
    Wann merkt endlich jeder Hinterletzte, dass diesen Menschen gar keine andere Wahl gelassen wird, als zu flüchten? Und wann merkt jeder Hinterletzte, wer dafür verantwortlich ist? Unsere Wut auf die Flüchtlinge ist nicht gerecht, sondern vernebelt unseren Verstand und verfehlt somit das eigentliche Ziel. Wir reagieren also genau wie gewünscht.
    • Lilian  Hug 23.02.2016
      Ihr Däumchenrunterdrücker könnt wirklich nicht sehen, wer Flüchtlinge produziert hat und sie nun dazu benutzt Europa zu destabilisieren? Also ich kann sie sehen, die Wahrheit hinter der Flüchtlingsschwemme.
  • Bernhard  Grütter aus Olten
    23.02.2016
    Jetzt nur keine unnötige Panik aufkommen lassen hier. Unsere Landesmutter Sommaruga hat selber immer wieder gesagt, dass es im Migrationsbereich absolut KEINE Probleme gibt und unsere Grenzen sicher sind. Ausserdem ist die Regierung ja nicht blöd!

    Das darf der Bürger nie vergessen: Es handelt hier sich um TOP qualifiziertes Personal. Die können zum Teil "Alle meine Entlein" fehlerfrei und einhändig auf dem Piano spielen! Wer da noch Zweifel hat ist einfach ein ewig gestriger Miesepeter.
  • Rolf  Gurtner aus Münsingen
    23.02.2016
    Nun gilt es konsequent die Spreu vom Weizen zu trennen: wer gewalttätig, kriminell oder bereits abgewiesen ist, wird interniert. Solange bis der Betreffende bereit ist, bei der Ausreise und der Papierbeschaffung mitzuhelfen. Rigorose Grenzkontrollen mit der aufgestockten Grenzwacht oder unter Mithilfe der Armee. Sonst werden wir einfach überrannt. Ach ja, Frau Bundesrätin dürfte auch Mal erwachen, aus dem Tiefst-Schlaf...
  • Marc  Grouven 23.02.2016
    "Schickt" einfach alle zu "Mutti" in den grossen Kanton, ... denn sie hat sie gerufen !!!!
    • Lilian  Hug 23.02.2016
      @Marc Grouven. "Mutti" führt in erster Linie Befehle aus, was ihr Handeln aber in keiner Weise besser macht. Die Flüchtlinge können in ihren Böötchen leider die USA nicht erreichen und das wissen unsere amerikanischen Freunde ganz genau.