Exklusiv: Jetzt spricht der Vermieter der Bomber-Brüder: «In der Wohnung roch es nach Chemikalien»

Er beherbergte das Böse: BLICK sprach mit dem Vermieter der Brüder El Bakraoui.

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Das Haus der Bomber-Brüder in Brüssel. Mirko Ries

Es ist ein unscheinbares Haus im Brüsseler Bezirk Schaerbeek. Nur das Absperrband der Polizei lässt ahnen, welche teuflischen Pläne Khalid und Ibrahim El Bakraoui hinter der Fassade ausheckten.

BLICK trifft heute A. R.*, den Vermieter der Bomber-Brüder: «Für mich sind das Psychopathen», sagt der untersetzte Mann um die Fünfzig wütend. Vor einem Jahr hätten die beiden das Appartement gemietet - «unter einer falschen Identität».

Wie ganz Brüssel kann auch er die unfassbaren Tat noch nicht begreifen. «Sie waren immer freundlich. Ich habe sogar mit ihnen Kaffee getrunken», sagt A. R. kopfschüttelnd. Fotografieren lassen will er sich nicht. «Ich fürchte um meine Sicherheit - und die der übrigen Hausbewohner.» Schliesslich sei ein bisher unbekannter Mann immer ein- und ausgegangen.

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Die versiegelte Tür der Bomber-Brüder.

Im Nachhinein wird ihm allerdings einiges klar: «In der Wohnung roch es nach Chemikalien.» Seltsame Gegenstände seien herumgelegen. «Es war verdächtig.»

Sein Verdacht bestätigte sich auf furchtbare Weise. Die Brüder rissen am Dienstag 31 Menschen mit sich in den Tod. Ibrahims Bombe forderte am Flughafen 11 Opfer, Khalids Anschlag auf die Metro in Maelbeek 20. Nach dem Attentäter vom Flughafen mit dem Hut wird immer noch gefahndet.

* (Name der Redaktion bekannt)

Publiziert am 24.03.2016 | Aktualisiert am 24.03.2016
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Terror-Wohnung in Schaerbeek Hier lebten die Brüssel-Attentäter

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3 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 24.03.2016
    Es wird nicht mehr lange dauern und die nächsten Bomben werden gezündet.Es wird wieder viele Tote und Verletzte geben.Diese Fanatiker wollen Europa ins Chaos stürzen.Einen "unsichtbaren"Feind zu bekämpfen der unter uns ist,ist unmöglich.Nicht mal die Geheimdienste der jeweiligen Länder können uns vor solchen Anschlägen schützen.Ja es herrscht Krieg in Europa können wir ihn gewinnen?
    • Paolo  Hugentobler 24.03.2016
      @Thomas Zürcher: So lange wir nicht bereit sind, etwas zu ändern, weiter nach dem Prinzip Hoffnung unseren Politikern vertrauen, können wir nicht gewinnen. Entweder geben wir einen Grossteil unserer Freiheitsrechte auf und leben zukünftig in einem Überwachungs-/Polizeistaat, was ich ganz sicher nicht will. Oder wir machen endlich dicht und räumen auf. Es gibt nur eine Religionsgruppe die gefährlich ist, aber das darf man schon heute nicht mehr so sagen, wir stecken lieber den Kopf in den Sand!
  • Karen  Mind 24.03.2016
    Naja, im Nachhinein ist man ja immer schlauer.... wenn Verdächtiges (was ist das denn genau?) rumliegt und nach Chemikalien (nach was denn genau?) roch, warum verständigt man denn nicht die Polizei?