«EU bewegt sich in die falsche Richtung» Die Queen stützt den Brexit

LONDON - Im Juni stimmen die Engländer über den Austritt aus der EU ab. Nun hat das euroskeptische Lager prominente Unterstützung bekommen.

Sorge um Europa: Queen Elizabeth II. (89) bei einem Auftritt gestern in London. play

Sorge um Europa: Queen Elizabeth II. (89) bei einem Auftritt gestern in London.

AP

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Zeitung «The Sun» von heute Mittwoch. play
Zeitung «The Sun» von heute Mittwoch.

Laut der englischen Zeitung «The Sun» stütze Queen Elizabeth II. (89) persönlich den Brexit.

In der heutigen Titelgeschichte schreibt das Blatt, die Queen habe ihre Sorgen um Europa bei einem Mittagessen mit dem damaligen Vizepremier Nick Clegg (49) zum Ausdruck gebracht, einem Pro-Europäer. «Die EU bewegt sich in die falsche Richtung», habe die Queen laut «The Sun» gesagt.

Für alle Anwesenden sei klar gewesen, wie sie ihre EU-Kritik gemeint habe.

Tischnachbarn seien über diese klare Aussage erstaunt gewesen. Es ist in Grossbritannien nicht üblich, dass sich die Königin zu kontroversen Themen äussert.

Auch auf Fragen wie «Was halten Sie von Brüssel?» habe sie verärgert geantwortet: «Ich verstehe Europa nicht.»

Ein Politiker, der am Essen teilnahm, berichtete anonym gegenüber der «Sun»: «Sie redete giftig und mit viel Emotionen. Ich werde das nie vergessen.»

Nick Clegg selbst sagt zur «Sun»: «Ich habe keine Erinnerungen an ein solches Gespräch.»

Auf Anfrage sagte ein Sprecher des Buckingham Palastes: «Die Königin bleibt politisch neutral, wie sie es seit 63 Jahren ist. Wir geben keinen Kommentar auf anonyme Aussagen.»

Die Briten werden am 23. Juni 2016 über den «Britain Exit» aus der EU, den «Brexit», abstimmen. (bö/gf)

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 11.06.2016
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  • Martin  Lauchenauer , via Facebook 07.04.2016
    Solange der "Lord Mayor" der "City of London Corporation (das ist das vom UK unabhängige, mächtigste Finanzzentrum der ganzen Welt) und liegt ganz im Herzen von der Stadt London, der Queen die absolute Treue schwören muss; solange spielt es KEINE Rolle ob das Vereinigte Königreich Teil der EU ist oder nicht. Sie kontrollieren es auch dann noch, wenn sie austreten würden. Via Finanzplatz London und 53 Commonwealth-Staaten dominieren sie! - BANKING PIRATES OF THE CITY OF LONDON (SEARCH & DOWNLOAD
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    09.03.2016
    Die Queen und Philipp sind sehr sozial denkende Menschen. Denen passt wohl nicht das die EU sich zu einem politischen Erfüllungsgehilfen der globalisierten Wirtschaft umgeformt hat. Die Frau ist Jahrgang 1926, die hat ebenfalls nichts mit dem aktuellen Ex-und-Hopp-Konsum am Hut. Deshalb konnte ihre Majestät auch nichts mit Premier Thatcher anfangen, der soziale Kahlschlag der Konservativen zugunsten einer neoliberalen Wirtschaftsordnung ging den Royals viel zu weit.
  • Hans-Peter  Brechbühl 09.03.2016
    Ich habe eine grosse Hochachtung vor der Queen und
    der Regierung von England dass sie den weg in die
    Höhle des Löwen getrauen. Hoffen wir das der Austritt
    von England angenommen wird und andere Mitglied-
    Staaten auch nachziehen. Das könnte früher oder später
    dieser sinnlosen Organisation inkl. Frau Merkel das
    Genick brechen und Europa wäre wieder Selbständig
    und vor allem jeder Staat muss wieder Selbstverant-
    wortung über die Finanzen übernehmen.

  • Max   Hasenei 09.03.2016
    Europa geht in die falsche Richtung, Sie verstehe Europa nicht, von einem Austritt Englands hat Sie nichts gesagt.
    Es wir sicherlich spannend werden was die Engländer am 23 Juni entscheiden.
  • Susanne  Reich 09.03.2016
    Wow, bis sich die Queen mal auf diese Weise äussert, brauchts was, Chapeau! Zudem gebe ich ihr vollends recht und hoffe, dass Grossbritannien tatsächlich den Anfang macht. Weitere würden folgen.