Elon Musk ist sich sicher Wir leben in der Matrix

Tesla-Chef Elon Musk glaubt, dass wir in einem Computerspiel leben. Forscher arbeiten sogar daran, herauszufinden, wie wir aus der Simulation wieder rauskommen.

Elon Musk: Wir befinden uns in der Matrix, genauer einem Computerspiel play
Ist das echt oder nur eine Simulation? Elon Musk vor einer Raumkapsel von SpaceX. Getty Images/Kevork Djansezian

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Der Film «Matrix» kam 1999 ins Kino und war nicht nur technisch revolutionär. Völlig neu war die Idee dahinter: Unser Leben ist gar nicht echt, sondern eine Simulation. Alles, was wir sehen, spüren, schmecken, ist nur Einbildung. Die ganze Welt ist nur virtuell.

Tönt nach reiner Science-Fiction. Es gibt aber nicht wenige, die tatsächlich daran glauben. Wissenschaftler und Visionäre befassen sich aktiv mit der sogenannten Simulationstheorie. Ein bekannter Vertreter dieser alternativen Weltbild-Idee ist Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk (45).

Neben der Kolonialisierung des Mars und der Revolutionierung der Auto­industrie findet der Unternehmer irgendwie noch Zeit, über die grossen Fragen des Lebens zu philosophieren. Und Musk kommt dabei zum Schluss: Wir leben in einem Computerspiel.

Fortschritt bis zur Perfektion

Doch kann die Matrix wirklich real sein? Musk argumentiert folgendermassen: «Vor 40 Jahren hatten wir Pong – zwei Rechtecke und einen Punkt. Jetzt, 40 Jahre später, haben wir fotorealistische 3D-Simulationen mit Millionen von Leuten, die gleichzeitig spielen und es wird jedes Jahr besser. Bald werden wir Virtual Reality haben, wir werden Augmented Reality haben».

Gehe dieser Fortschritt so weiter, würden Computerspiele in der Zukunft nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sein. Musk geht davon aus, dass die Menschheit, wenn sie die Möglichkeit der perfekten Lebenssimulation besitzt, diese auch millionenfach verwenden wird. In diesem Fall gäbe es neben einer wahren Realität Millionen von Simulationen davon – und die Chancen, dass wir uns in diesem Szenario in der einen realen Welt befinden würden, seien sehr gering. 

Mysteriöse Förderer

Musk ist nicht der einzige Fan der Simulationstheorie. Im Silicon Valley seien die Leute laut dem «New Yorker» geradezu besessen von der Idee. Zwei superreiche Tech-Magnaten hätten sogar heimlich Wissenschaftler damit beauftragt, Wege zu finden, um aus der Simulation herauszubrechen. Einer der Förderer könnte demnach Elon Musk sein.

Wie die Forscher der Simulation auf die Schliche kommen und vor allem wie sie einen Weg daraus finden wollen, weiss man nicht. Details zum Projekt gibt es keine.
Es ist deshalb völlig offen, ob wir noch zu Lebzeiten erfahren werden, ob wir wirklich in einer echten Welt leben oder alles nur Lug und Trug ist. Wenn wir es denn herausfinden.

Publiziert am 14.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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8 Kommentare
  • Paul  Neidhart aus Zürich
    15.10.2016
    wenn man sich die Bilanzen vvon Musk Firmen ansieht verbrennt der Liebe momentan viel Geld, aber ist ja nur virtuell :-) ein sehr guter Verkäufer!
  • Niels  Huggli aus Zug
    15.10.2016
    Warum sollte jemand ein solch perfides Spiel entwickeln, in dem Menschen in Kriegen oder an Folter sterben, millionenfaches Leid, usw. Das ist ab heute nur stimuliert und darum kann man sich dann aus der Verantwortung stehlen.
  • Max  Stirni 14.10.2016
    Ich kann mir The Matrix nicht mehr ansehen, ohne jedesmal schockiert zu sein, dass die Wachowski Brüder jetzt die Wachowski Schwestern sind. Beide haben sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und sind offiziell homosexuelle Transen...

    Wenn das nicht wie direkt aus einem billigen Drehbuch klingt. Aber viele Dinge in unserem Universum muten derart schräg an, dass man sich schwer tut zu glauben, dass alles nur vom puren Zufall regiert sein soll wie uns das die Wissenschaft weis machen will.
  • Matthias  Neuenschwander 14.10.2016
    Gegen Realitätsverlust im Alltag helfen kalte Duschen und im Notfall neuroleptische Medikamente. Über die eigentlichen Urgründe unseres Seins haben bisher die gescheitesten Leute nichts Brauchbares herausgefunden. Hingegen gab es schon Abertausende von selbsternannten Propheten, die "letzte Wahrheiten" erkannt haben wollten, wie absurd sie auch immer sein mochten. Glaube macht selig bzw. soll doch jeder nach seiner Façon selig werden. Oder: Hauptsache gute Unterhaltung.
  • Roland  Benz , via Facebook 14.10.2016
    Diese Idee ist nicht neu und die "Beweisführung" einfach zu widerlegen. Es wird behauptet: "die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Zeitachse eine Zivilisation eine perfekte Simulation geschaffen hat und wir darin leben, unendlich gross sei." Gegenargument: die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Zeitachse eine Zivilisation bereits wieder aus der Simulation entkommen ist und die Realität geschaffen hat, in der wir darin leben, ist ebenfalls unendlich gross. Gott oder doch Evolution?