Eier legende Schweizerin an Kunstmesse Über Milos Vagina streiten die Experten

KÖLN - Ihre Aufführung nennt sie unschuldig eine Geburt. Dabei lässt Milo Moiré (31) Farbeier aus ihrer Vagina plumpsen. Die Kölner Kunstmesse hat ihre Sensation.

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Milo Moiré ist eine gut gebaute, 31-jährige junge Frau. Vollkommen nackt steht sie auf zwei Böcken, Beine geöffnet. In ihre Vagina steckt sie sich Eier, mit knallig-roter Farbe füllt, und lässt diese auf ein weisses Tuch auf den Boden plumpsen. Allmählich entstehen bizarre «Bilder».

Was das soll? Das ist Kunst! «PlopEgg#1» nennt die gebürtige Schweizerin ihre Performance, «PlumpsEiNr.1». Aufgeführt hat Milo Moiré das am Wochenende an der Kunstmesse in Köln.

«Vagina, die Urquelle der Weiblichkeit»

Nein, sie habe das Publikum überhaupt nicht schockieren wollen, erzählt Moiré «Le Matin»: «Ich war so konzentriert, ich habe überhaupt nicht auf die Reaktion der Leute geachtet. Das ist eine persönliche, intuitive Erfahrung. Ich verwende die Urquelle der Weiblichkeit, meine Vagina.» Und das zerplatzende Ei sei wie ein Geburtsakt.

Kunstexperten sind wenig beeindruckt. «Das ist nicht neu», zitiert «Le Matin» den Genfer Museumsdirektor Christian Bernard. Schon in den 1960er-Jahren setzten Künstler Blut und andere Körperflüssigkeiten ein und brachen Tabus. Heute sei das kalter Kaffee.

Das können Sie kaufen!

Die in Deutschland lebende Moiré liebt sich nackt. Letztes Jahr fuhr sie, wie die Natur sie schuf, Tram in Düsseldorf.

Moirés Werke sind zu kaufen, Preis noch offen. Vielleicht kassiert sie eines Tages gross ab. 1961 füllte Piero Manzoni seine Ausscheidungen in 90 Dosen ab. «Merde d’artiste» nannte er sein Werk, «Scheisse des Künstlers». Heute werden rund 36'000 Franken dafür gezahlt, pro Dose! (snx)

Publiziert am 16.04.2014 | Aktualisiert am 16.04.2014
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Der Hingucker an der Kölner Kunstmesse: die schweizerische Künstlerin Milo Moiré (31). play

Der Hingucker an der Kölner Kunstmesse: die schweizerische Künstlerin Milo Moiré (31).

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35 Kommentare
  • Esther  Bosshart , via Facebook 18.04.2014
    Heute kann sich jeder Künstler nennen und wie diese da oben noch Kulturgeld bekommen.
    Ich werde demnächst mal den Hundedreck mit Lack bestreichen und als Kunstwerk an einer Kulturveranstaltung präsentieren. Dann werde ich sicherlich in den heutigen Künstlerkreisen aufgenommen
  • Von Büren  Yves , via Facebook 18.04.2014
    Sie ist clever auf Ihre Art. Machen viele Menschen wenn sie Aufmerksamkeit brauchen. Eines ist sicher. Sie hat die Mediale Öffentlichkeit für sich gewonnen. Um das ging es Ihr i erster Linie. ich habe mich schlau gemacht Facebook, Internetseiten - Und keine antwort,nix!! Das zeigt, das diese Frau höchst Narzisstisch ist und es Ihr nicht um Kunst, sondern nur um schnellstmögliche Karriere geht Ein wahrer Künstler/in versteckt sich nicht hinter Ihrer Kunst sondern stellt sich Ihrer. Abhacken!!
  • Klara  Baumberger aus Nebikon
    17.04.2014
    Solche Kunst braucht die Menschheit nicht....Kunst ist, wenns fasziniert...DAS ist nur peinlich!
  • Michael  Koch 17.04.2014
    "Ist das Kunst, oder kann das weg?"
    In diesem Fall wohl ehr das Zweitere...
  • Ruth  Frischknecht aus Rorschach
    17.04.2014
    da kann einem die Kunst regelrecht vergehen, sowas idiotisches habe ich schon lange nicht mehr gesehen.,