«Dr. Sommer» erklärt Flüchtlingen Sex auf Zanzu: Kommens-Kultur für Migranten

KÖLN (D) - Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Internet-Portal lanciert, das über alle Facetten von Sex informiert. Es richtet sich nicht an Teenager, sondern an Migranten.

Top 3

1 16-Jährige von 33 Männern vergewaltigt «Die Menschen denken, ich bin schuld»
2 Sie wurden festgehalten und missbraucht 200 junge Sex-Sklavinnen in...
3 Fall erschüttert Brasilien 30 Männer sollen Mädchen vergewaltigt haben

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
98 shares
31 Kommentare
Fehler
Melden

Wie kann man sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen? Wann ist der richtige Zeitpunkt für das erste Mal? Und wo liegt die Klitoris?

Diese und ähnliche Fragen beantwortet das neue, von der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierte Internetportal zanzu.de.

Das spezielle daran: Die Website richtet sich nicht an hormongeflutete Teenager – sondern an Migrantinnen und Migranten.

Diskreter und direkter Zugang

«Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben, erhalten einen diskreten und direkten Zugang zu wissen in diesem Bereich», heisst es. 

Ein Bedarf an einem solchen Angebot sei vorhanden – schliesslich habe gerade in afrikanischen und arabischen Staaten sexuelle Aufklärung in Gesellschaft und Familie wenig Platz. 

Angebot in 13 Sprachen

Der Besucher kann zwischen 13 Sprachen wählen, darunter Arabisch, Türkisch und Russisch. Wer gar nicht Lesen kann, hat sogar die Möglichkeit, sich die Texte vorsprechen zu lassen. 

Bildschirmfoto 2016-03-09 um 11.50.25.jpg play
Die Navigation auf der Website erfolgt mit teils unfreiwillig komischen Piktogrammen. ZVG

Die Navigation auf der Seite erfolgt dabei über Piktogramme, die allerdings teilweise unfreiwillig komisch wirken. So symbolisiert ein Paar in Missionarsstellung mit einem blauen Daumen «guter Sex», dasselbe Paar mit blauer Banknote bedeutet «Prostitution».

Die einzelnen Themen wiederum sind mit teils sehr expliziten Zeichnungen illustriert. Detailliert werden etwa Selbstbefriedigung, Oralsex und Vaginalverkehr dargestellt. 

Bildschirmfoto 2016-03-09 um 11.49.44.jpg play
Detailliert wird Sex dargestellt. Zanzu

Dass sich einzelne Nutzer durch die Bilder brüskiert fühlen könnten, glaubt man bei der BZgA nicht.

Zielruppe seien ja Erwachsene, so eine Mitarbeiterin zur «Süddeutschen Zeitung». «Und um zu erklären wie man ein Kondom anwendet, muss man nun mal einen Penis zeigen.»

Zudem sei die Seite mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichen religiösen Ansichten getestet worden – die Reaktionen seien durchwegs positiv gewesen.

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 14.03.2016
teilen
teilen
98 shares
31 Kommentare
Fehler
Melden
Pipimann & Pipifrau: So klären Schweden ihre Kinder auf

TOP-VIDEOS

31 Kommentare
  • Christoph  Jost , via Facebook 09.03.2016
    Dieser Ansatz ist völlig falsch. Die kommen in ein fremdes Land und erhalten eine Anleitung zum sexualverhalten. Ich befürchte, dass das als Einladung betrachtet wird.
    Eine Vorschrift, wie Mann in unserer Kultur Frauen behandelt wäre sinnvoller gewesen
  • Erwin  Tust 09.03.2016
    Die Illustration: Dunkler Mann liegt auf hellhäutiger Blondine. Ein Klischee und gleichzeitig wohl Wunschtraum manches Immigranten. Ich frage mich nur, wie das in Deutschland gehen soll, wenn innert kürzester Zeit 1 Million einwandert, zum allergrössten Teil junge Männer. Ich würde jetzt mal grob so schätzen: In der Altersgruppe 20-25 in Deutschland schätze ich das Verhältnis wie folgt: 3 Millionen Männer (davon 850000 Neu-Migranten) im Verhältnis zu 2 Millionen Frauen. Fällt euch etwas auf?
  • Markus  Lustenberger 09.03.2016
    Erstaunlich, wie sich die Sozialindustrie immer wieder etwas erfindet, somit Ihre Kasse stimmt.
    Es treffen sich zwei Kulturen zusammen, die nicht kompatibel sind! Die wissen genau wie ES geht.
    Das Problem ist, dass für den grössten Teil der Immigranten, unsere Frauen zweite Wahl ist. Homosexualität nicht mit Ihren (Glauben) zu vereinbaren ist. Da nützen auch solche Broschüren nichts.
  • Karl  Napf 09.03.2016
    Wenn ich hier die hassvollen Kommentare lese, kommt mit nur eines in den Sinn: Arme, prüde und kleingeistige Schweiz ... Sich über so etwas in in dieser Form aufzuregen und abfällig gegen über Mitmenschen zu schreiben, erbärmlich...
    • Thomas  Minder 09.03.2016
      Ja, in der Tat werden wir arm werden, sollten diese Personen alle in der Schweiz bleiben.
  • Ewald  Rindlisbacher aus Grayland
    09.03.2016
    Gehts eigentlich noch, was soll dies bewirken. Soll den muslims erklaert werden wie man europaeische Frauen politisch korrekt vergewaltigt.