Martyrium in Bosnien Diese Deutsche (19) wurde zu Sex mit Tieren gezwungen

SARAJEWO - Eine heute 19-Jährige wurde von einer Familie in Bosnien-Herzegowina acht Jahre lang als Sklavin gehalten.

  • Publiziert: 27.05.2012
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Versklavt in Bosnien: Die heute 19-jährige Deutsche wurde acht Jahre lang aufs Schlimmste misshandelt.

(Blic)

Ein deutsches Mädchen war mit elf Jahren von der eigenen Mutter in den Ort Gojcin nahe der Stadt Kalesija gebracht worden. Die deutsche Frau übergab das Kind ihrem Mann, Milenko Marinkovic (52), von dem sie getrennt lebte, und reiste nach Deutschland zurück.

Auf 40 Kilo abgemagert

Damit begann des Martyrium für die Kleine: Sie musste bei Marinkovic und seiner Partnerin Slavojka (45) schwerste Feldarbeit verrichten und wurde immer wieder unvorstellbar misshandelt. Sie wurde zu Sex mit Familienmitgliedern gezwungen. Auch ist die Rede von Sex mit Hunden. Und von Verletzungen mit glühenden Messern. Das Kind musste bei den Schweinen schlafen, kriegte nichts zu essen – mit 19 Jahren wog die versklavte Frau gerade einmal 40 Kilo. Sie durfte weder die Schule besuchen noch Kontakt zu anderen Menschen haben.

Ganze acht Jahre dauerte das Martyrium der jungen Frau.

Vor Karren gespannt und ausgepeitscht

Einem Nachbar der Familie kam das ganze schon längere Zeit spanisch vor. Eines Tages beobachtete er, wie Marinkovic die junge Frau vor einen Karren spannte – und mit der Peitsche schlug!

Der Nachbar verständigte die Polizei, doch die fand die junge Deutsche trotz mehrerer Kontrollen nicht auf dem Bauernhof vor – die Familie versteckte sie jeweils im Keller oder im Wald. Schliesslich gelang es dem Nachbar, ein Foto des misshandelten Mädchens zu machen. «Ich konnte nicht länger mitansehen, wie sie sie behandelten, schlugen und hungern liessen», sagte der Mann jetzt gegenüber den Medien. Dank des Foto-Beweises wusste die Polizei, wonach sie suchen musste. Am 17. Mai entdeckte sie das Mädchen in einem Versteck im Wald. Sie war abgemagert, durchnässt und völlig verängstigt.

Ihre Mutter wusste alles

Das Opfer sei an einen sicheren Ort gebracht worden, wo es sich erhole, so Staatsanwältin Gordana Tadic. Der gesundheitliche und psychische Zustand der 19-Jährigen sei sehr schlecht.

Das Paar, für das die junge Frau arbeiten musste, wurde verhaftet. Die Mutter der 19-Jährigen soll vom Leidensweg ihrer Tochter gewusst haben. (sda/rrt/gux)

Beliebteste Kommentare

  •   , Brig
    solche Peiniger sollte man mit Bild,
    Namen und Wohnadresse ins Internet stellen. Alles gute für das Mädchen!!
    • 27.05.2012
    • 13
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  • R.H.  MEIER
    Die Eltern sollten ins Gefaegnis im Minimum fuer immer.Wer so etwas tut,sollte effektiv keine Rechte mehr haben.Schiesst die Eltern ins All ohne Rueckkehr,aussetzen....
    Wir hoffen,dass die junge Frau,nach ihren schrecklichen Erlebnissen zuerueck in ein schoenes Leben darf und sich wieder erholt...
    • 27.05.2012
    • 10
    • 0

Alle Kommentare (22)

  • Hans  Häberli , via Facebook
    Zum Glück gabs diesen Nachbarn. Wie krank muss man sein, um zu solchen Handlungen fähig zu sein oder um Mitwisserin zu sein? Hoffentlich greifen die Gerichte da hart durch.
    • 28.05.2012
    • 5
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  • Wacht , via Facebook
    Und bei uns wird sich aufgeregt wenn man seinem Kind mal einen Klapps gibt..schlimme Welt :/
    • 28.05.2012
    • 2
    • 1
  • Ricardo  Granda , Basel
    Und ich frage mich, ob meine Gedanken, bezüglich der Todesstrafe, gerechtfertigt sind? Nein! Bei solchen Taten, sollte man nicht daran denken, wie man die Täter bestraft!!
    • 28.05.2012
    • 0
    • 1
  • Carlo  Schenkel , Duggingen
    Mensch-Sein in Massengesellschaften, deren verlogen-moralischer Grundlage, dort wiederum geleitet von hintergründiger kranker Profitsucht, Geldgier und Machtsucht, lässt Menschen geistig verrückt und krank werden.Es erinnert an die Experimente mit Ratten in einem begrenzten Areal in den 1950 Jahren, wo sämtliche Ratten seelisch verkümmert und schliesslich gestorben sind, obwohl sie immer genug zu fressen hatten!
    • 28.05.2012
    • 2
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  • Michael  Habermacher
    Es schockiert mich sehr, dass solche kranken Monster, die solche unmenschlichen Verbrechen verüben noch frei herumlaufen. Das Leid das dieser jungen Frau angetan wurde kann nicht bestraft werden. Selbst der Tot wäre zu milde.
    Die Mutter die das ganze gewusst haben soll, sollte ebenfalls mit der gleichen Härte bestraft werden, denn jeder der Wegschaut ist auch gleichgestellt mit dem Täter.
    • 27.05.2012
    • 5
    • 0
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