Vier Fakten über Käse Vaterschaftstest für Appenzeller

Es ist ein Käse, dass der würzige Appenzeller so oft kopiert wird. Ein Gentest soll die Echtheit garantieren.

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1. Gegen Trittbrettfahrer
Alle erfolgreichen Marken kämpfen gegen Piraterie. Das gilt für Handtaschen, Uhren oder Schuhe. Was gut ist, wird kopiert – so auch der würzigste Käse der Schweiz. Jeder Laib Appenzeller bekommt zwar eine Geburtsurkunde, auf der unter anderem das Produk­tionsdatum und die Käsereinummer verzeichnet sind. Aber das ist nicht genug: Dank der Biotechnologie kann jetzt ein Gentest die Herkunft feststellen.

2. Einzigartige Bakterien
Forscher von Agroscope haben fünf Jahre lang eine Kultur von Milchsäurebakterien gezüchtet. Diese Bakterien stammen aus der Rohmilch zur Käseproduktion. Sie sind echte Appenzeller. Durch die Einzigartigkeit der Erbinformation ­dieser Bakte­rien wird der Gentest in Zukunft jeden Käse-Beschiss aufdecken.

3. Geheimhaltung
Schon seit der Zeit ums Jahr 1300 fressen Kühe auf den Appenzeller Wiesen die allerbesten Kräuter – das gibt die Milch für den beliebten rezenten Käse. Obwohl heute bei der Produktion von mehr als 8000 Tonnen Käse pro Jahr die Milch nicht nur aus Appenzell Inner- und Ausser­rhoden, sondern auch aus den Kantonen St. Gallen und Thurgau stammt. In rund 70 Dorf­käsereien wird der Halbhartkäse pro­duziert. Der Käser pflegt jeden Laib über Monate mit ­einer speziellen Kräutersulz. ­Deren Rezept ist ein grosses Geheimnis. Wer will, kann aber in der Schaukäserei in Stein AR an der Sulz schnuppern.

4. Die Alp-Machos
Werbung gewürzt mit Appenzeller ist so räss, dass der ­aktuelle Käse-Western auf Youtube fast eine halbe Million Klicks ­erzielte. Der Werbespot heisst «Wanderhunger». Drei währschafte Bauern ­zeigen einander, was für sie ein zünftiges Käse-Picknick ist.

Publiziert am 28.07.2015 | Aktualisiert am 28.07.2015
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