Vier Fakten über Hunde Treu, brav und weniger Grips

Domestizierung macht dumm, autoritätshörig und unselbständig – das gilt zumindest für Hunde.

Die enge Beziehung zum Menschen verändert die Natur des Hundes. play

Die enge Beziehung zum Menschen verändert die Natur des Hundes.

Thinkstock

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Berufsrisiko James Bond lebt als Passivraucher gefährlich
2 Astronomie Rätselhafte Riesenstruktur auf der Venus
3 600 Jahre Niklaus von Flüe Wem gehört der heilige Einsiedler?

Wissen

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
29 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

1. Clevere Wölfe
Seit 15'000 Jahren sind Hunde die treuesten Freunde des Menschen. In ihrer Entwicklung zu Haushunden mussten sie ihr soziales Verhalten anpassen – im Gegensatz zu ihrem Verwandten, dem Wolf. Eine US-Studie beweist, dass die Domestizierung auf Kosten der Intelligenz und Selbständigkeit des Hundes geht. In Experimenten zur Futtersuche haben Wölfe viel besser abgeschnitten als Hunde: Die Hunde gaben schnell auf und suchten nach dem Herrchen, das für ihren Futternapf zuständig ist.

2. Kommandoblick
Das Gesicht des Menschen ist für den Vierbeiner eine Kommandozentrale: Der Hund beobachtet den Meister und schaut sogar seinem Blick nach. Alles, was den Menschen interessiert, macht auch seinen braven und treuen Freund neugierig. Nur schlecht erzogene Hunde ignorieren den Blick des Halters. Doch wenn es Leckerli gibt, wird auch der unaufmerksame Hund zum Beobachter.

3. Hunde und Wölfe unter sich
Hunde gelten im Rudel unter Artgenossen gegenüber Wölfen als sozialer. Diese Aussage ist gemäss Forschern falsch. Haushunde kuschen nur bei Ranghöheren, sonst verhalten sie sich öfters unverträglich. Wölfe hingegen sind im Rudel kaum autoritätsbewusst und sehr sozial.

4. Stimmungsbarometer
Die menschliche Nähe hat aus Hunden einfühlsame Geschöpfe gemacht, welche die Stimmung des Menschen gut erfassen. Eine Studie der Universität Wien zeigt, dass Hunde einen fröhlichen von einem zornigen Gesichtsausdruck unterscheiden können.

Publiziert am 23.09.2015 | Aktualisiert am 23.09.2015
teilen
teilen
29 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

4 Kommentare
  • Karl R.  Zweifel aus Cebu City
    24.09.2015
    Unter Punkt 1. wird von Intelligenz bei einem Tier generell geredet. Ich habe einmal gelernt, dass man bei Tieren nicht von Intelligenz spricht, sondern von Instinkt
  • Drechsel  Philipp 23.09.2015
    Und welche wertvolle Erkenntnis soll einem das jetzt bitte aufzeigen?
    Etwa dass Wölfe intelligentere und somit bessere Katastrophenhunde wären, weil sie nach Nahrung statt nach möglichen Verschütteten oder Vermissten suchen?
  • Patrick  Kormann , via Facebook 23.09.2015
    Was ist Intelligenz? Der Hund muss sich sein Futter nicht selbst suchen, dafür braucht er Fähigkeiten, die der Wolf nicht hat...
  • Marcos  Garcia aus Bubikon
    23.09.2015
    Also Punkt 1 kenne ich von so manchen verheirateten Mann der im Laufe seiner Ehe vom Leitwolf zum Prellhund wurde.