Oma hat es ja schon immer gesagt Zu viel Masturbieren schadet!

«Selbstbefriedigung schlägt aufs Hirn», unkte früher der Volksmund. Eine neue Studie zeigt nun, dass die Alten nicht total daneben lagen.

Wie bei vielen Dingen im Leben ist auch bei der Selbstbefriedigung das richtige Mass gefragt. play

Wie bei vielen Dingen im Leben ist auch bei der Selbstbefriedigung das richtige Mass gefragt.

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Welche Stoffe werden im Körper ausgeschüttet, wenn man Sex zu zweit hat? Und wie sieht der Vergleich zu «Solo-Einlagen» aus?

Die Forscher Stuart Brody und Tillman Krugen sind dieser Frage nachgegangen. Und sie haben festgestellt: Kommt man mit einem Partner zur Sache, ist die Konzentration der Hormone Oxytocin und Prolaktin 400 Prozent höher, als wenn man alleine Hand anlegt. Das ist deshalb nicht ohne, weil diese Hormone Befriedigung und Wohlbefinden beeinflussen.

Masturbieren befriedigt unter dem Strich also weniger als Sex zu zweit. Kommt dazu: Je mehr man es im Alleingang macht, desto mehr wird das Gehirn mit dem Botenstoff Dopamin geflutet. Dieser wirkt direkt auf das Belohnungszentrum. Bloss dass die Belohnung, in diesem Fall die volle Befriedigung, ausbleibt. In der Folge kann es – wie bei Drogen – zu einer Suchtbildung kommen.

Probleme kann es durch die Selbstbefriedigung übrigens auch dann geben, wenn man sich stets auf die gleiche Weise und mit zu viel Kraft stimuliert. Weil dann die Nerven im Intimbereich Schaden nehmen können. Bei Männer spricht man in diesem Fall vom «Todesgriff-Syndrom». Die Experten empfehlen deshalb, möglichst verschiedene Arten der Reizung einzusetzen.

Mit Fingerspitzengefühl und Mass betrieben, ist Selbstbefriedigung jedoch gesund. Schliesslich hilft sie dabei, Stress abzubauen, stärkt das Immunsystem und setzt Glückshormone frei.

Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin «Biological Psychology». (gsc)

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Publiziert am 16.12.2015 | Aktualisiert am 16.12.2015
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12 Kommentare
  • Jean-Piere  Neidhart aus Sattahip/Chonburi
    17.12.2015
    Wieviele Jahre mussten die Forscher Studien betreiben um auf solch glorreiche Einsichten zu gelangen? Ganz im Ernst, haben diese Typen nichts gescheiteres zu tun?
  • Jo  Mürner aus Nottwil
    17.12.2015
    Lustig, dass nur Männer schreiben. Ich kenne einige Frauen, welche ebenfalls sehr oft mastrubieren.
  • Rodolfo  Giavelottino 16.12.2015
    Forscher haben herausgefunden, wer lebenslänglich nie einen Orgasmus hatte wie meine Schwiegermutter werde ungeniessbar, ranzig und penetrant religiös. Wenn sie doch nur masturbieren würde! Dann wäre ihrer Umgebung definitiv geholfen......
  • Dave  McWide 16.12.2015
    Mist... jetzt weiss ich wohin mein Nobelpreis hin ist.
  • Walter  Staub , via Facebook 16.12.2015
    Der Pfarrer zu meiner Jugendzeit wusste sogar von Rückenmark-Schwund zu berichten. Ich habe mich damals schon immer gefragt, weshalb der immer so gebückt herumlief.