Tut das weh? BLICK-Praktikant testet Erotik mit Wachs

Das SM nicht nur aus Bondage und Peitschehieben besteht, findet BLICK-Praktikant Salvatore Iuliano (25) im dritten Selbstversuch heraus. Dabei muss er Härchen lassen.

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Nachdem ich feststellen musste, dass Bondage und SM mit der Peitsche gar nicht so schlimm sind, wie uns die Gesellschaft zu verstehen gibt, reizt mich eine weitere Sache, die ich unbedingt ausprobieren möchte: Kerzenspiele.

Als Kind - ich muss gestehen, ich tue das noch heute ab und zu - habe ich gerne meine Finger in den heissen Wachs einer Kerze eingetaucht und dann damit gespielt. Doch das Kerzenspiel à la SM ist weit von dem entfernt, was ich damals als Zeitvertreib empfunden habe.

Für das Erwachsenen-Spiel benötige ich zwei verschiedene Kerzen: eine, die aus Massageöl in fester Form besteht, und eine billige, weisse Kerze. Das erfahre ich beim Sadomaso-Kurs für Anfänger von meiner Lehrerin Alexandra Haas (43), Inhaberin des Erotikshops «Special Moments» im Zürcher Niederdorf.

Nach ihren Anweisungen lasse ich mir zuerst die inzwischen durch die Flamme verflüssigte Massageöl-Masse auf den Arm tropfen. Zu meiner Überraschung ist das angenehm. «Das dient dazu, dass die Wachsplättchen nachher besser vom Arm abgehen», erklärt mir Alexandra Haas.

Nun gehts richtig zur Sache. Ich zünde die weisse Kerze an und fange an, mir mit so viel Abstand wie möglich den Wachs langsam auf den Arm tropfen zu lassen. Je näher die Kerze meinem Arm kommt, desto peinigender fühlen sich die Tropfen an.

Zum Spiel gehört auch, dass man die Wachstropfen auf der Haut wieder entfernt. Auch das geht nicht ohne leichten Schmerz. Dummerweise haben einige Wachstropfen meine Armhärchen erwischt. Die sind damit gleich weggewachst.

Mein Fazit: Alles in allem sind Wachsspielchen ganz schön prickelnd und erotisch. Wer seinen Partner im Bett etwas quälen will, ohne ihn gleich mit dem Schlagstock zu malträtieren, ist mit dieser Form des SM sehr gut bedient. Dank der Massagekerze riecht auch gleich alles noch viel sinnlicher.

Publiziert am 12.02.2015 | Aktualisiert am 12.02.2015
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