Bordeaux, ein verkanntes Juwel Wein, Barock und Lebensgenuss

Bordeaux = Wein? Nicht ganz! Die Hauptstadt der Region Aquitanien hat sich in den letzten Jahren einen Platz als Top-Citydestination erobert. Zu Recht!

Bordeaux ist ein Architektur-Highlight. Hier der Place de la Bourse. play

Bordeaux ist ein Architektur-Highlight. Hier der Place de la Bourse.

Christian Bauer

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Bordeaux - Da kommen Weinliebhaber ins Schwärmen und Fachsimpeln. Kein Rebensaft ist so berühmt wie die Tropfen aus Süd-West-Frankreich. Doch was die wenigsten wissen: Bordeaux, die Stadt, ist eine perfekte Destination für einen Citytrip - entweder als Teil einer Frankreichrundreise oder als eigenständiges Reiseziel.

Barockes Stadt-Juwel

Nicht umsonst gilt Bordeaux als zweitschönste Stadt Frankreichs - hinter Paris versteht sich. Im Jahr 2007 wurde der Grossteil der City zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bordeaux besitzt nun das grösste Welterbeareal der Welt. Ausschlaggebend für diese Ehre sind die aussergewöhnlichen Bauten aus dem Barock, jener Zeit, als Bordeaux durch Wein und weltweitem Handel seine Blüte erlebte. Eindrücklichstes Bauensemble ist zweifelsohne der «Place de la Bourse» am Ufer der Garonne. Übrigens: Das schönste Fotomotiv der Stadt ist der «Miroir d’Eau», eine riesige, millimeterdünne Wasserfläche, in der sich die harmonischen Fassaden spiegeln.

Gebaut wurde der riesige Spiegel im Rahmen eines Verkehrsberuhigungs-Projekts, so dass es sich nun am Ufer und in der Innenstadt herrlich flanieren lässt. Vorbei an netten Cafés, individuellen Boutiquen und Spitzen-Restaurants. Klar, auch in Bordeaux isst man wie Gott in Frankreich. Und dazu darf der lokale Spitzenwein nicht fehlen.

 

Strand und Wein im Umland

Wer Bordeaux’s viele Sehenswürdigkeiten, das Shopping-Angebot und die erstklassigen Museen (zu empfehlen ist das geschichtliche Musee d’Aquitaine und das CAPC, das Museum für zeitgenössische Kunst) genossen hat, sollte sich unbedingt ins Umland aufmachen. Wein-Connaisseurs finden ihr Glück in den Weinbaugebieten des Bordelais. Namen wie Château Lafite-Rothschild, Médoc oder Saint-Émilion klingen für Weinliebhaber wie das Paradies auf Erden.

Wer nicht alleine auf Entdecker-Tour gehen will: Das Tourismusbüro Bordeaux bietet Touren in die verschiedenen Weinorte inklusive Kellerführung und Degustation an. Lust auf Sonne und Meer? 50 Kilometer vor den Toren der Stadt erstrecken sich die schönsten Sandstrände Frankreichs. Bordeaux verbindet all das: Stadtfeeling, Weingenuss und Beachspass.

Wie kommen Sie hin? Eine Reise nach Bordeaux und Umgebung können Sie bequem online oder bei den Reisebüros von Hotelplan buchen. Mit einem Direktflug ab der Schweiz bringt Sie Helvetic Airways bis Ende Oktober nach Bordeaux. www.hotelplan.ch

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Publiziert am 27.06.2016 | Aktualisiert am 28.06.2016
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2 Kommentare
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    27.06.2016
    Das Verwaltungsgebäude des Hafen heißt heute Henri Salmide. Dieser Mann, eigentlich Heinrich Stahlschmidt rettete als deutscher Soldat in 1944 Bordeaux vor der Zerstörung. Verliebt in eine Französin wechselte er heimlich die Seiten. Als zum geplanten Abzug der Deutschen die Hafenanlagen gesprengt werden sollten fand die Resistance niemanden der dagegen etwas unternehmen wollte. Also sprengte H. Stahlschmidt selber das Munitionslager in die Luft und tauchte danach als Henri Salmide unter.
    • Juerg  Erdenbürger 28.06.2016
      Es gab also doch noch ein paar wenige Deutsche, die nicht bedingungslos Hitler nacheiferten. Gut zu wissen, auch wenn es leider nur sehr wenige waren. Das mit der Resistance und deren Untätigkeit hingegen kann ich nirgendwo finden. Zitat "Doch keiner fand sich, der dem Deutschen vertraute". Das passt wohl eher als der Resistance Untätigkeit nachzusagen. Zumal er die Unterstützung von französischen Freunden hatte die der Resistance nahe standen.