Natur-Romantik in Freiburg Ein Wochenende im wilden Wald

Im ersten Baumhotel der Schweiz erlebt der Städter die Natur unverfälscht und lernt ihre Geheimnisse auf unterhaltsame Weise kennen.

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Der Regen prasselt laut gegen die Blachen. Mein Partner und ich befinden uns drei Meter über dem Boden im freiburgischen Villarimboud. Das Biwak, zwischen zwei Baumstämmen aufgehängt, ist aus Lastwagenplanen. Die Matte ist weich und mit 1,60 auf zwei Meter bietet sie genug Platz. Über die Holzvorrichtung klettern wir zurück auf den glitschigen Waldboden, um in der Scheune des Haupthauses, einer alten Mühle, unser Nachtessen zu bräteln. Auf dem Weg dorthin landet ein Laubfrosch vor meinen Füssen. Er hüpft auf meine Hand und verschnauft eine Weile.  Schon bei der Ankunft hat uns eine frei laufende Gans schnatternd begrüsst, und wir beobachteten eine gemächlich watschelnde Ente.

Nach dem Essen suchen wir – durchnässt, aber zufrieden – mit der Taschenlampe den Weg zurück zum Hochzelt. Den Prototyp hat das Ehepaar Perritaz vor über zehn Jahren selbst konstruiert. Mittlerweile stehen 14 Stück für die Gäste bereit. Am frühen Morgen erwachen wir beim Plätschern des Glâne, der wenige Meter weit vom Zelt vorbeifliesst. Nach einem Spaziergang im knöchelhohen Fluss serviert man uns das Frühstück. Die leckere Konfi hat Nelly Perritaz selbst gemacht. Unter der Führung von Frédéric «Fred» wandern wir anschliessend barfuss über Wiesen, Kieselsteine, durch Schlamm, vorbei an gut duftenden, aber auch teils giftigen Pflanzen und erhalten auf unterhaltsame Weise interessante Infos über die Natur und ihre Eigenheiten.

Entspannt und mit vielen neuen Erlebnissen im Gepäck gehts dann wieder durch den Wald zurück zum Bahnhof, zurück nach Hause, zurück in die Stadt und auf den Boden der Tat­sachen.

Publiziert am 14.08.2015 | Aktualisiert am 14.08.2015

Gut zu Wissen

Geeignet für:
Abenteurer und naturverbundene Familien.
Französisch-Kenntnisse von Vorteil.

Preis pro Übernachtung:
59 Fr. (inkl. Frühstück)
35 Fr. für Kinder
Vergünstigung für Schulklassen

Reservation:
Von April bis Oktober über bivouacdanslesarbres.ch

Weitere Angebote:
Barfusspfad und Töpfern mit Lehm

Videoporträt auf:
rts.ch

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