Jeroen van Rooijen Das ist der bestangezogene Schweizer

München - Die GQ-Redaktion hat gewählt: Der stilvollste Mann 2016 aus der Schweiz ist Stil-Experte Jeroen van Rooijen (45) vor Konzeptkünstler Dieter Meier (70) auf Platz 8 oder Schauspieler Anatole Taubman (45) auf dem 10. Platz. Wir haben ihn gefragt, was Mann im Schrank haben muss, um gut angezogen zu sein.

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Wie kommen Sie zu der Ehre vom Männermagazin GQ auf den ersten Platz der Best Dressed Schweizer gewählt zu werden?

Etwas überrascht bin ich schon. Es gibt besser angezogene Schweizer als mich. Doch vielleicht geht es dabei weniger um meine Kleidung als um mein jahrzehntelanges Bemühen in Sachen Bekleidungskultur für Männer.

Was macht einen gut angezogenen Mann aus?

Er sollte Kleidung ernst nehmen ohne sich selber dabei allzu ernst zu nehmen.

Kleiden sich die Deutschen anders als wir Schweizer?

Die Unterschiede haben sich in den letzten Jahren sehr an- beziehungsweise ausgeglichen. Nördlich und südlich von den Alpen sehe ich aber noch einen Unterschied. Der Süden hat noch mehr Bekleidungskultur und Wettbewerb. Auch wenn Deutsch-Schweizer ein gutes Auge für Qualität haben, was ihren Mode-Mut betrifft, könnten sie ihr Entwicklungspotenzial noch entfalten. Es wäre toll, wenn ich dem Mann die Angst vor der Mode nehmen könnte.

Was braucht Mann im Schrank um gut angezogen zu sein? Könnten Sie uns die wichtigsten zehn Teile aufzählen?

Als erstes braucht er ein Hemd das Freizeit- und Business-tauglich ist. Das ist ein Hemd dessen Stoff etwas dicker ist und aus der Freizeitbekleidung stammt. Der Schnitt sollte aber der eines Business-Hemdes sein. 

Eine Strickkrawatte gehört auch in seine Garderobe. Die Rolle der Krawatte hat sich in der Männermode sehr verändert. Sie wird heute nicht mehr als Muss gesehen, sondern vielmehr als mögliches Accessoire. Dabei sind Strickkrawatten im kommen und glänzende Modelle passé.

Das dritte Teil, das er besitzen sollte ist ein Soft-Blazer. Die Männermode ist weicher, unkomplizierter geworden. Das sieht man nicht nur dem Material an, auch das Innenfutter und die Schulterpolster werden weggelassen. Dieses Jackett lässt sich auch zu einer Jeans kombinieren.

Die richtige Jeans ist ein fixer Teil der klassischen Männergarderobe. Sie wird  auch zu Krawatte und Jackett getragen. Voraussetzung ist, dass es sich dabei um eine ungewaschene, dunkelblaue Jeans aus dickem Denim handelt und nicht um das verwaschene Modell, das von Jugendlichen bevorzugt wird.

Es muss nicht immer eine Wind- oder Sportjacke sein, der Mantel ist die viel stilvollere Art sich zu bekleiden. Vorallem zu einem Jackett oder zum Anzug ist der klassische Mantel die komplettere und bessere Ergänzung.

Die richtigen Accessoires machen den gut gekleideten Mann ebenso aus. Dazu gehören 

  • ein paar Lederhandschuhe.
  • schöne Socken. Sollte jeder mehrere besitzen, damit er nicht verwaschene oder abgetragene tragen muss.
  • einen gepflegten Ledergürtel mit einer dezenten Schnalle
  • und in der kalten Jahreszeit - eine Schiebermütze.

Schliesslich braucht er auch einen Schal. Die Lebensversicherung für die Gesundheit und den Stil. Richtig gebunden wird er satt um den Hals liegend. Wie das genau geht, sieht man am besten im Video.

Publiziert am 21.01.2016 | Aktualisiert am 21.01.2016
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8 Kommentare
  • Irma  Schwarz 22.01.2016
    Ich war mal ein grosser Fan von JvR, bis ich seine Facebook Seite entdeckt habe. Dort hat er wildfremde Menschen fotografiert und seine Community gefragt, ob das Stil hat. Das fand ich so gemein und weil die Leute, die er abgelichtet hat, null Stil hatten. Ihm ging es darum, die Leute lächerlich zu machen. Das war dann auch an den sehr bösen Antworten der Community zu lesen. Als ich ihm geschrieben habe, dass ich das mies finde, hat er mich einfach gesperrt. Ich kann ihn absolut nicht ernst nehm
  • Heinz  Muenger 21.01.2016
    Täglich wird man mit Dingen konfrontiert, worin man sieht, wie unsere Gesellschaft permanent immer mehr am degenerieren verblöden ist.
    So möchte ich nicht weiter auf diese "bubiose Geschmacksbeurteilung" dieses "best angezogenen Schweizers" eingehen...
    Es ist zum heulen, wie viel Schwachsinn wir "konsumieren" und uns gefallen lassen müssen, aber eben nicht verwunderlich, man lese einfach nochmals meinen ersten Satz! Unser weltweite Zustand resultiert daraus!
  • Peter  Stalder aus Winterthur
    21.01.2016
    Ich dachte immer das Ziel von gut anziehen sei, sich äusserlich hübscher, attraktiver zu machen. Das wurde hier klar verfehlt.

    Aber modebewusste Menschen sind dankbare Opfer, denn Mode ist etwas für Menschen die keinen eigenen Stil und Geschmack haben.
    • William  Quispe aus Bellinzona
      22.01.2016
      Du bringst es auf den Punkt. Abgesehen davon sieht der gute Herr genau gleich aus wie unser Kofferträger vom Bahnhof. Die Kleider passen allesamt nicht so gut zusammen. Unsere N° 1 im Lande hat weder Stil noch Ausstrahlung. So stelle ich mir einen Nachtportier vor.
  • Schmid  Edi 21.01.2016
    Katastrophal. Wenn Jemand nicht einmal den doppelten Krawattenknopf kann, Ist zwar kein Muss sich eine farbige Wolldecke umhängt und Hosen aus dem Plastiksack "Kleidersammlung" anzieht, als bestangezogen zu bezeichnen. Wahnsinn
  • rollo  baer 21.01.2016
    was ?! ein Witz oder ?! bild 1 ist doch eine Naturkatastrophe! sorry !
    übrigens, was nützen komische und unpassende Kleidungsstücke wenn der oder die Trägerin keine Ausstrahlung hat ??!! danke und gruss