In vier Wochen zum Sixpack BLICK-Praktikant bereut Ausrutscher

In vier Wochen ein Sixpack: BLICK-Praktikant Salvatore Iuliano (25) hat sich viel vorgenommen. Bisher hat er sich gut gehalten, doch in Woche drei wird er schwach.

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Fängt man eine neue Woche mit Schuldgefühlen an, ist das oft ein Zeichen dafür, dass die ganze Woche kein Zuckerschlecken wird. Zumindest ergeht es mir in meiner dritten Trainingswoche genau so. Der Grund: ein Stück Kuchen!

Eine sehr gute Freundin von mir feiert am Wochenende ihren 30. Geburtstag. Zwei weitere Freunde und ich überraschen sie an diesem Tag mit einem zweistöckigen, selbst gemachten Erdbeer-Schokolade-Vanille-Kuchen überrascht. Da es in Mauritius, dem Heimatland dieser Freundin, Brauch ist, dass man sich zum Geburtstag gegenseitig eine Handvoll Kuchen in den Mund steckt, werde ich beinahe genötigt, ein Stück zu essen.

Es ist nicht so, dass ich mich mit Händen und Füssen dagegen wehre oder die Kavallerie rufe, aber dennoch habe ich am Tag danach ein sehr schlechtes Gewissen. Und Angst. Angst vor der Reaktion von Personal Trainer Fabian Seiler. Ich bange um meine Muskeln und mein ohnehin schon von den anstrengenden Trainings angekratztes Ego.

Der Tag der Beichte kommt. Wie ein Sünder zu Jesus trete ich vor Fabian und erzähle ihm von meinem Ausrutscher, den Blick fest auf den Boden gerichtet. Hätte ich doch bloss die Klappe gehalten.

Fabian ist sauer. «Für dieses Stück Kuchen wirst du bluten», sagt er zu mir. Und ich blute dann auch. Zur Strafe darf ich einen Konditions- und Kraftparkour absolvieren, der mir böse in die Arme geht. Weiter geht es in der restlichen Woche mit fünf bis zehn Zusatzgewichten bei fast jeder Übung. Sollte sich Vergebung nicht anders anfühlen?

Mein Körper verändert sich zunehmend. Ich fange an, sichtlich an Muskeln zuzulegen. Ich habe so gut wie keine Verdauungsprobleme mehr und ich fühle mich viel wacher und konzentrierter, sei es beim Job oder privat. Die Trainings strengen mich zwar physisch sehr an, jedoch bleibe ich von Muskelkater und anderen Leiden in der dritten Woche verschont.

Dank einem Proteinshake unterstütze ich meine Muskeln noch zusätzlich in ihrem Wachstum. Die Messungen sprechen denn auch für sich. Vor dem Trainingsbeginn hatte ich einen Fettanteil von 13,3 Prozent im Körper. Der sank nach zwei Wochen auf unter 11 Pozent. Mein Bauchumfang reduzierte sich um fast 11 Zentimeter. Zugelegt habe ich hingegen an Schulterumfang (5 Zentimeter) und an den Oberarmen (2,5 Zentimeter).

Trotz Kuchen-Eskapade kann sich das Ergebnis nach der Halbzeit des Experiments sehen lassen. Ich bin gespannt, was ich in der vierten und letzten Woche noch erreichen werde. Das Sixpack ist zum Greifen nah.

Publiziert am 13.03.2015 | Aktualisiert am 13.03.2015
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3 Kommentare
  • Paul  Meier aus Bergdietikon
    14.03.2015
    Verbissenheit ist wie Fanatismus nie gut - ich denke mir ein Stück Kuchen in zwei Wochen sollten drin liegen und nciht für ein Donnerwetter sorgen?! Was nützt mir ein Sixpack, wenn ich das Leben nicht mehr geniessen dar?!
  • Roland  Wyss aus Zürich
    13.03.2015
    Was soll das eigentlich bringen "Sixpack"? Leiden für sowas geht gar nicht. Ich bin auch sportlich , fragt sich allerdings was besser ist.
    Auf alles verzichten,leiden nur für ein paar Muckis, oder das Leben geniessen ,fein Essen, Sportlen so wie es einem gefällt.
    Lieber in der freien Natur Sportlen als in solchen Folterkammern.
  • peter  schneiter 13.03.2015
    ... und in einem Jahr ? Nehme nicht an, dass das Gewicht mit dieser Radikalkur gehalten werden kann. Wir warten auf den Blick am 13.3.2016