In 4 Wochen zum Sixpack BLICK-Praktikant hat es (fast) geschafft!

Endspurt des vierwöchigen Sixpack-Trainings. BLICK-Praktikant Salvatore Iuliano (25) gibt noch ein letztes Mal Gas. Wird er sein Ziel erreichen?

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Der Schrecken hat bald ein Ende. Die letzte Woche ist endlich da, und auf Wunsch meines Personal Trainers Fabian Seiler muss ich auf den letzten Metern nochmals richtig Gas geben. Mein Sixpack ist noch nicht da, wo ich es gerne hätte - damit meine ich nicht das Sixpack im Kühlschrank. Daher stehen diese Woche zusätzliche Sprints auf dem Trainingsplan.

Meine Kondition ist um einiges besser geworden. Sowohl die 20-Sekunden-Sprints als auch die Albtraum-Trainings mit den Gewichten fühlen sich weniger anstrengend an. Aktuell schaffe ich meine Kniebeugen sogar schon mit 50 Kilo Gewicht auf meinen Schultern. Anfangs waren es noch läppische 30 Kilo. Selbst der Muskelkater hat sich verabschiedet, wofür ich ein Kreuz an die Decke machen müsste. Ich fühle, wie mein Bauch flacher und definierter ist. Ich kriege mittlerweile sogar Komplimente für mein neu gewonnenes Aussehen, und auch meine Tanzleistung hat zugenommen. Alles in allem bin ich doch schon sehr zufrieden mit mir.

An den Ernährungsplan habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Es fällt mir viel leichter, auf Zucker, Kohlenhydrate und kohlesäurehaltige oder alkoholische Getränke zu verzichten. Wer hätte das von mir gedacht? Trotzdem ist es eine Folter zu sehen, wie meine Kollegen daneben Sandwiches oder Schokoriegel und Kekse verdrücken, während ich an meinen Mozzarella-Sticks oder Poulet-Wienerli rumknabbere. Doch eine Arbeitskollegin hat mir versprochen, zum Ende des Trainings einen riesigen Brownie-Schokoladenkuchen für mich zu backen. Dafür liebe ich sie aus tiefstem Herzen.

Doch so sehr ich mich darauf auch freue, stelle ich mir dennoch die Frage: Wie weiter nach dem Training? Ziehe ich den Muskelaufbau weiter durch oder drücke ich mir wieder, wie Homer Simpson, wahllose alles rein?

Ich muss gestehen, mein Körper gefällt mir, so wie er gerade ist, und auf einen Jojo-Effekt à la Kirstie Alley oder Christina Aguilera habe ich nun echt keinen Bock. Dafür musste ich zu viele Opfer bringen. Ich habe schliesslich jede Menge Kalorien und Fettmasse auf dem Gewissen.

Der Tag der Wahrheit ist da. Das Sixpack jedoch nicht. Ist das Experiment gescheitert? In meinen Augen überhaupt nicht. Von 13,3 Prozent Körperfett bin ich auf 9,6 Prozent runter. Ich habe neue Masse, einen flachen Bauch und riesige Oberarme und Oberschenkel.

Warum es nicht zum Sixpack gereicht hat, liegt daran, dass die Muskeln erst ab einem Körperfettwert von unter 10 Prozent sichtbar werden. Auf Deutsch: Ich war zu fett! So rächt sich die schwangere Bergente zuletzt doch noch.

Der Mythos ist also widerlegt. Es ist nicht möglich, mit einer normalen Figur, wie ich sie hatte, in so kurzer Zeit ein Sixpack zu bekommen. Es ist zeitlich einfach viel zu knapp.

Ich lasse aber nicht locker. Nach vier Wochen hartem Einsatz werde ich nun auf eigene Faust mein Training weiterführen, jedoch den Ernährungsplan etwas lockern. Ein gelegentlicher Schoggiriegel oder ein Teller Pasta muss einfach sein. Ich bin gespannt, ob ich so doch noch zu meinem Sixpack komme.

Publiziert am 20.03.2015 | Aktualisiert am 20.03.2015
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1 Kommentare
  • Stefano  Molnar aus Zürich
    20.03.2015
    Viel Glück und viel Erfolg! Einfach nicht aufhören mit Training xD