Hüpfen ist gar nicht so einfach BLICK-Praktikant kämpft mit Trampolin

Zumba, Spinning, Aerobic: Salvatore Iuliano (25) hat schon an vielen Gruppen-Trainings teilgenommen. Doch eine komplette Stunde lang nur Rumhüpfen ist selbst ihm neu. Wird er es schaffen, ein Trampolin zu bändigen?

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Was kommt einem in den Sinn, wenn man an ein Trampolin denkt? Zirkus und Akrobaten – oder dann Kinder. So geht es zumindest mir. Instruktorin Angélique Cusenza-Chalverat (37) stellt in ihrem Kurs meine Welt komplett auf den Kopf. So locker und entspannt, wie das Trampolin-Hüpfen eigentlich sein sollte, ist es in Wirklichkeit überhaupt nicht.

Angie - so will sie von mir genannt werden - begrüsst mich sehr herzlich. Sie ist eine aufgedrehte und positive Person, die das Vergnügen hatte, in der letzten Ausgabe von «Die grössten Schweizer Talente» mit ihrem Mini-Trampolin-Workout Ex-Miss Christa Rigozzi für sich zu begeistern.

Als ich in den Trainingsraum komme, fallen mir als aller Erstes die vielen Mini-Trampoline auf. Alle sehr nah beieinander in diversen bunten Farben. «Du hättest fast ein Pinkfarbenes gekriegt», sagt sie lachend, während sie mich zu einem Exemplar in Grün-Orange führt. Mich freuts, denn ich liebe Orange.

Wir beginnen langsam mit Dehn- und Gleichgewichtsübungen. Bis hierhin ist alles locker und witzig. Doch dann fängt sie an zu hüpfen und auf dem Trampolin Choreografien aufzuführen. Mir fällt sofort die «Disney Gummibären Bande» ein. Mein erster Gedanke, als ich sie wie einen Gummiball auf und abhüpfen sehe: «Ach du Schande, wie kriegt sie nur ein solches Tempo hin?»

Ich schaue mich um und stelle verblüfft fest, dass die anderen Kursteilnehmer mit ihr mithält. Wenn ich nicht «ablosen» will, bleibt mir nichts anderes übrig, als Gas zu geben und das Tempo zu halten – sofern ich nicht vorher vor Erschöpfung den Löffel abgebe. 

Nach dem zweiten Lied sind alle Dämme gebrochen, und ich triefe nur so vor Schweiss. Verdammt! Warum ist das nur so anstrengend? Eigentlich sollte es nur ein bisschen Rumgehüpfe sein, aber es stellt sich als Teufelswerk heraus. Wie konnte ich das Ganze nur so unterschätzen?

Von Song zu Song wird das Training anstrengender und schneller. Mein Shirt ist schon komplett durchnässt, und ich spüre, wie das Hüpfen sich in meinen Oberschenkeln bemerkbar macht. Besonders schwierig ist es, auf dem höllischen Hüpf-Tool das Gleichgewicht zu halten. Nach gefühlten Stunden, in Tat und Wahrheit sind es 50 Minuten, ist dann auch die letzte Choreografie vorbei, und wir entspannen uns liegend auf dem Trampolin.

«Denkt an eine Pizza mit viel Rucola, die ihr nachher essen könnt», spornt sie uns an, während wir liegend Bein- und Bauchübungen machen. Bei mir sorgt das aber eher für Heisshunger als für Motivation. Mist!

Fazit: Ein Workout auf dem Mini-Trampolin verbrennt durchschnittlich zwischen 1200 und 1500 Kalorien, was sehr effizient ist. Das Hüpfen an sich macht, trotz der grossen Anstrengung in den Beinen, viel Spass, und die Kursteilnehmer stecken mit ihrer Freude daran an. Angélique ist zudem die perfekte Motivationskanone, die keine Übung ohne ein Lächeln absolviert. Wer also Spass, Freude und Power im Gesamtpaket haben will, ist beim Swiss-Jump-Power Training in Menziken AG bestens bedient.

P.S Liebe Christa Rigozzi, ich hörte, du möchtest Angies Kurs besuchen. Falls du Lust auf einen Mini-Trampolin-Battle gegen mich hast, melde dich doch bei mir. Unter uns Südländern könnte das Fluchen auf Italienisch dazwischen ziemlichen Spass machen. Zudem wollte ich schon immer Mal eine Ex-Miss herausfordern.

Publiziert am 24.04.2015 | Aktualisiert am 24.04.2015
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