Wissenschaftlich berechnet testen So sexy sind Sie laut ETH

ZÜRICH - Wie schön sind Sie eigentlich? Seit heute gibt Ihnen ein Internet-Tool dank ETH-Forschern eine eindeutige Antwort. Der Test bei unseren sieben Bundesräten: Sie haben ihren Job nicht wegen der Attraktivität!

Bundesratsfoto 2016 Von links: Bundesrat Alain Berset, Bundesrat Didier Burkhalter, Bundesrätin Doris Leuthard, Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Bundesrat Ueli Maurer, Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Bundesrat Guy Parmelin und Bundeskanzler Walter Thurnherr. play
Wie schneiden unsere Bundesräte im wissenschaftlichen Schönheits-Test ab? /EDOUARD RIEBEN

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Ob jemand schön ist oder nicht, hänge – so sagt man – vom persönlichen Geschmack ab. Ein Forscherteam der ETH Zürich hat zusammen mit dem Zürcher Start-up «Blinq» die Webseite faces.ethz.ch entwickelt, die ein objektives Urteil über die Schönheit eines Menschen treffen soll.

Seit einigen Stunden kann jeder und jede sein eigenes Profilbild hochladen. Das Forscherteam entwickelte einen sogenannten Computer-Algorithmus, der das hochgeladene Bild mit über 13'000 Profilfotos und den 17 Millionen Bewertungen einer Datingseite vergleicht.

Im Bruchteil einer Sekunde gibts dann ein Urteil, vom enttäuschenden «Hmm…» bis zum göttlichen «Godlike».

Wir haben den wissenschaftlichen Schönheitstest an unseren sieben Bundesräte ausprobiert. Eine erste Auswertung zeigt: Unsere sieben Magistraten wurden Anfang Dezember nicht wegen ihres Aussehens gewählt! Ein mittelmässiges «nice» (englisch für hübsch) erzielen demnach nur der SP-Mann Alain Berset und Aussenminister Didier «George Clooney» Burkhalter (FDP). Denen wird seit längerem nachgesagt, dass sie zumindest optisch beim Volk gut ankommen.

Heisser Bundeskanzler

Unter dem Strich ein mittelschöner Bundesrat! Alles andere als hässlich soll hingegen der achte Mann im Bundesratszimmer sein. Der neugewählte Bundeskanzler Walter Thurnherr (CVP) erzielt ein heisses «Hot» beim Online-Test.

Bundeskanzler Walter Thurnherr (CVP) ist der Hübscheste im Bundesratszimmer. play
Bundeskanzler Walter Thurnherr (CVP) ist der Hübscheste im Bundesratszimmer. Screenshot

 

Wie Alex Zimmermann von «Blinq» gegenüber BLICK sagt, haben sich über eine halbe Million Leute weltweit ihre Schönheit beurteilen lassen. «Die ursprüngliche Idee war ein Tool, mit dem man testen kann, was besser in in der Community der Kuppel-App ‹Blinq› ankommt», so Zimmermann.

Aus der Idee wurde dann später eine Konkurrenz zu Microsoft: Der US-Computerkonzern hatte vor Monaten bereits ein ähnliches Tool zur Alterseinschätzung veröffentlicht. Wie ETH-Entwickler Luc Van Gool gegenüber «Blick» sagt, seien die Ergebnisse nicht immer überzeugend gewesen. «Wir haben deshalb versucht das besser zu machen. Und es ist uns tatsächlich gelungen», sagt Van Gool stolz. (nju)

Publiziert am 06.01.2016 | Aktualisiert am 06.01.2016
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10 Kommentare
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    07.01.2016
    Solche Idealvorstellungen gab es schon immer, und sie wichen meist stark von der Realität ab. Ein klassisches Beispiel eines schneidigen Helden mit viel Sex-Appeal ist D Artagnan, der Musketier. Charles Dore schuf 1883 eine Bronzestatue die den idealisierten Vorzeigehelden zeigt. Bei dem Aussehen würden die Frauen reihenweise schwach. Nur gibt es ein lebenswahres Portrait von Charles Batz de Castelmore, Comte D Artagnan. Da sieht man dicke Tränensäcke und ein rundlich aufgedunsenes Gesicht.
  • Isabella  Schmid 06.01.2016
    Hahaha..habe es probiert....der Fokus lag auf meinem Ohrring, der war "hot" und 31 Jahre alt :- :- soviel zu dem.
    • Marco  Weber 07.01.2016
      Vieleicht sollten Sie in demfalle keine Tellergrossen Ohrringe tragen?
  • Daniel  L. 06.01.2016
    Das Angebot von faces.ethz.ch ist aus meiner Sicht nichts anderes als ein Lockangebot um die App Blinq runter zuladen. Was ist nach der Bildanalyse mit dem Hinweis gemeint:
    This is your personal access code for the BLINQ app: XYZ. Hier wird etwas anderes dem Benutzer versprochen als dieser erwartet Erklärung kann nur durch scrollen gefunden werden. Nicht genau geachtet hat sich der Benutzer also schwups in einer Single Börse angemeldet. Persönlich finde ich das Vorgehen nicht in Ordnung.
    • Marco  Weber 07.01.2016
      Böööse App! Da jeder der eine solche App nutzt auch lesen können sollte, finde ich ist jeder selber schuld wenn er "aus versehen" eine App downloadet!
  • Manfred  Flanders 06.01.2016
    25 Prozent der Blickleser sind natürlich Godlike, wie könnte es auch anders sein :
  • Noldi  Schwarz 06.01.2016
    Und der Charakter? Das ist wohl nicht wichtig. Wenn man an all die gut aussehenden Topmanager denkt, die unser Land fast in den Abgrund stürzten, dann frage ich mich wofür diese Sache gut sein soll.
    • Marco  Weber 07.01.2016
      Jedenfalls nicht um Charakter zu messen! Wie soll das auch gehen?