Credit-Suisse-Tochter Swisscard erlaubt Zahlen per iPhone Schweizer Allianz gegen Apple Pay bröckelt

Swisscard gibt heute die Lancierung von Apple Pay bekannt. Die Tochterfirma von Credit Suisse und American Express bricht damit aus der Banken-Allianz gegen Apple aus.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 HTC Desire 10 Lifestyle Es ist nur die Kante, die goldig glänzt
2 So wird der Empfang besser Endlich richtig gutes WLAN zu Hause
3 Der grosse Vergleich Überflügelt das MacBook Pro die Konkurrenz?

Digital

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

Swisscard gibt heute bekannt, dass ihre Kreditkarten schrittweise Apple-Pay-fähig werden. Swisscard-CEO Marcel Bührer bestätigte gegenüber der «Finanz und Wirtschaft» entsprechende Branchengerüchte.

Damit steht die Allianz der grossen Schweizer Kartenherausgeber (Issuer genannt) gegen Apple Pay nicht mehr. Diese sollte den zusammengeführten Bezahllösungen «Twint» und «Paymit» zum Durchbruch verhelfen.

Swisscard ist ein Tochterunternehmen von Credit Suisse und American Express. Nicht nur die Kreditkarten der Schweizer Grossbank werden darüber abgewickelt, sondern etwa auch Miles-and-More-Kreditkarte der Swiss oder die Coop-Supercard-Kreditkarte. Letzteres ist besonders spannend, da Coop Twint stark gefördert hatte.

Auch auf CS-Karten?

Ob allerdings die Kunden der Credit Suisse wirklich von Apple Pay profitieren, bleibt offen. CS-Mediensprecher Sebastian Kistner betont im Gespräch mit BLICK, dass entgegen den ursprünglichen Aussagen in der «Finanz und Wirtschaft» keine definitive Entscheidung gefallen ist, ob Apple Pay oder auch Samsung Pay bei den CS-Karten eingesetzt wird. 

Swisscard wird sein Portfolio schrittweise umstellen. Im November startet der Issuer, nächstes Jahr sollen weitere Kreditkarten umgestellt werden. Insgesamt wären es 1,5 Millionen Stück. Den Anfang machen neutrale Mastercards, die Miles-and-More-Karten und American Express. Eine Übersicht findet man hier

Eine der grossen Vier

Von den vier grossen Herausgebern ist nun also der erste auf Apple Pay umgeschwenkt, diese vier beherrschen 80 Prozent des Schweizer Marktes. Postfinance, Viseca und UBS halten weiter zu Twint oder bevorzugen andere Lösungen. Die technische Umstellung auf Apple Pay könnten alle problemlos bewältigen.

Pikantes Detail: Im Gespräch mit SonntagsBlick bekräftigte CS-Schweiz-Chef Thomas Gottstein noch im August, dass Credit-Suisse-Kunden im ersten Halbjahr 2017 mit Twint bezahlen können. Mit Apple Pay ist die Bank nun schneller.

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
teilen
teilen
0 shares
7 Kommentare
Fehler
Melden

7 Kommentare
  • Kari  Räschter 19.10.2016
    Ich benutze Apple Pay schon lange bei meinen Einkäufen. Geht einfach und schnell. Einsetzen lässt sich dies überall dort, wo es Zahlterminals mit Kontaktless-Funktion hat (Migros, Coop, Volg, Kiosk, Kantine, usw). Also die die jetzige TWINT-App hatte ich ausprobiert; war eine Katastrophe in der Handhabung, darum gleich wieder deinstalliert.
  • Daniel  Stirnimann , via Facebook 19.10.2016
    war nur eine frage der zeit... und es wird in zukunft glücklicherweise nicht zwingend so sein, mit krimineller bank @CreditSuisse oder @CreditSuisse -Tochter Swisscard AECS GmbH eine geschäftsbeziehung einzugehen...
  • Hans  Eisele 19.10.2016
    Ich bezahle seit einem Jahr bei Migros mit der Android Migros APP und der Mastercard von Cumulus. Und bei Digitec und bei Coop Einkäufen habe ich schon öfters TWINT eingesetzt. Beides funktioniert. Was soll das Geschrei wegen Apple Pay? Ich bin gegen ein Apple-Monopol.
  • Thomas   Lens aus Zürich
    19.10.2016
    Was habe ich für einen Vorteil wenn ich mit iPay bezahle? Nichts, meine KreditKarte mit NFC funktioniert Sekunden schnell...
  • Eron  Thiersen 19.10.2016
    Und die zahlst dafür dass Banken und Apple mit deinem Geld bezahlen dürfen?
    Ist das nicht ein wenig unüberlegt und dumm? Eigentlich müsstest du jedes Produkt das du so bezahlst günstige bekommen! Die Gebühren für das bezahlen müssten die Vertriebsorganisationen untereinander verrechnen!
    Ausserdem wurden bereits sämtliche "sicheren" digitalen Zahlungssysteme vom Fingerabdruck über Iriserkennung bis hin zu MTAN und PhotoTAN ausgehebelt. https://www1.cs.fau.de/filepool/projects/matrix-code/cb-steal