Nicht alle sind «böse» Diese Kohlenhydrate darf man getrost essen

Kohlenhydrate – ein Wort, das Diätwilligen den Angstschweiss auf die Stirn treibt. Wie oft schon wurde uns gesagt, dass wir auf sie verzichten sollen, wenn wir unsere Bikinifigur erreichen wollen? Gemäss verschiedenen Studien von 2015 dürfen wir einige Carbs aber frohen Mutes von der schwarzen Liste streichen.

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«Gschwellti» vom Vortag haben einen niedrigeren Kohlenhydrat-Anteil als frisch zubereitete Kartoffeln.

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Gesundheit

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Kartoffeln
Die beste Freundin der Deutschen ist hierzulande nicht umsonst so beliebt. Zum einen macht sie lange satt, zum anderen wandelt sie in gekochtem und wieder abgekühltem Zustand ihre Stärkemoleküle auf eine Art um, die nicht zu Glukose, sondern zu probiotischen Ballaststoffen werden - und das ist gut für ein geregeltes Verdauungssystem. Wenn Sie sich das nächste Mal einen Salat machen, schnippeln Sie ruhig ein paar abgekühlte Kartoffeln dazu - je länger sie schon kalt sind, desto niedriger ist ihr Kohlenhydrat-Anteil.

Süsskartoffeln haben übrigens ein wenig mehr Kalorien als die weisse Variante. Auch ihr Zuckergehalt ist höher. Aber dafür stecken sie voller toller Nährstoffe wie Vitamin C, Kalium und Antioxidantien. Darüber hinaus haben sie richtig viele Ballaststoffe, und ihr glykämischer Index ist niedrig - all das machen Süsskartoffeln zur perfekten Beilage.

Kürbis
Mit der Süsskartoffel im Hinterkopf, überrascht es nicht, dass auch der beliebte Kürbis zu den gesunden Kohlenhydraten zählt. Er hat sogar noch einen Vorteil: Eine Portion hat nur etwa halb so viele Kalorien wie eine vergleichbare Menge Süsskartoffeln. Geröstet, püriert oder zu einer leckeren Suppe verarbeitet - die Kürbiszeit sollte man wirklich voll auskosten!

Linsen
Linsen passen in jeden Salat, in Suppen oder Eintöpfe. Eigentlich sind sie tatsächlich so vielfältig, dass man sie fast überall verwenden kann. Sie sind bekannt für ihren Ballaststoff-Reichtum und ihren hohen Proteinlevel. Beides ist gut für die Verdauung und sorgt für ein langes Sättigungsgefühl.

Weisser Reis
Viele von uns geben mittlerweile Vollkornreis den Vorzug vor der weissen Variante, aber das ist nicht nötig und möglicherweise sogar ein Fehler. Brauner Reis steckt voller Phytinsäure, die Nahrungsmittel in unserem Darm binden kann und es für den Körper so schwieriger macht, sie zu verdauen.

Abgesehen davon verhält es sich beim weissen Reis übrigens wie mit der Kartoffel: Gekocht und abgekühlt bildet er resistente (also unverdauliche) Stärke! (cm/gsc)

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Publiziert am 02.12.2015 | Aktualisiert am 02.12.2015
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