Das tägliche Glas kann gefährlich sein Alkohol bringt das Herz aus dem Takt!

Schlechte Nachrichten für alle, die bislang dachten, ein Gläschen in Ehren könne nicht schaden. Denn wie australische Forscher nun herausfanden, kann schon ein Glas Alkohol den Herzrhythmus durcheinanderbringen.

Alkohol verursacht Herzrhythmusstörungen und erhöht Herzinfarkt-Risiko play

Eine Herzrhythmusstörung kann nicht nur durch täglichen Alkoholgenuss hervorgerufen werden. Ein zeitlich begrenzter übermässiger Konsum, wie beispielsweise im Urlaub, kann auch Auslöser von Herzflattern sein. Dieses Phänomen ist als «holiday heart syndrome» bekannt.

Thinkstock

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Wissenschaftler des «Alfred Hospital» in Melbourne werteten die Daten von 900'00 Personen aus, die über 12 Jahre lang gesammelt wurden. Dabei kamen sie zum Schluss: Schon ein Drink pro Tag kann zu Herzrhythmusstörungen führen. So erhöht bereits eine Flasche Bier (5%, 340 ml) das Risiko um 8 Prozent. Das Gleiche gilt für ein Glas Wein (12%, 140 ml). Jedes weitere Glas erhöht die Gefahr um weitere 8 Prozent.

Der Alkohol verändert - so die Vermutung der Wissenschaftler - die elektrischen Signale, welche die Kontraktion des Herzmuskels regulieren. Weiter gehen sie davon aus, dass auch das autonome Nervensystem gestört wird. Dieses steuert die Puls- und Atemfrequenz.

Herzrhythmusstörungen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sind sie doch eine Hauptursache für Schlaganfälle und Herzinsuffizienz.

Zwei trockene Tage die Woche

Die Forscher empfehlen Menschen, die gelegentlich unter unregelmässigem Herzschlag leiden, ihren Alkoholkonsum auf einen Drink pro Tag zu beschränken. Zudem sollten sie zwei Tage die Woche komplett auf Alkohol verzichten.

Generell wird dazu geraten, nicht mehr als 14 Einheiten Alkohol in einer Woche zu sich zu nehmen. Dies entspricht etwa sechs oder sieben Gläsern Wein (140 ml) oder 14 Gläser Bier (340 ml). Jedoch kann nicht pauschal gesagt werden, ab wie vielen Einheiten der Konsum schädlich ist. Schon bei der empfohlenen Menge kann das Herz einem Risiko ausgesetzt sein.

Die Studie erschien im «Journal of the American College of Cardiology». (lum)

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Publiziert am 07.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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9 Kommentare
  • Roger  Berger 08.12.2016
    Es ist doch nicht nur der Alkohol, der angeprangert wir. Die im Rotwein enthaltenen Antioxidanzien sind jedoch positiv zu werten. Japanische Forscher fanden zudem heraus, dass durch diese das Fleisch im Körper besser zersetzt wird. Natürlich sollte Wein vor allem mit dem Essen konsumiert werden. Und das in Massen. In Frakreich und Spanien, aber auch in der Westschweiz, gehört ein Glas Wein einfach zum Essen.
  • Gian  Zender , via Facebook 08.12.2016
    Eine weitere sinnlose Studie, die die Aussies kaum vom Konsum ihres ausgezeichneten Weines wird abhalten können. Cheers!
  • Niko  Cord 08.12.2016
    Es ist doch bekannt dass Alkohol Gift für den Körper ist. Dass regelmässiger Konsum von Gift schädlich ist, dazu brauche ich keine Doktoren. Zum Glück ist der Menschliche Körper aber dazu in der Lage sich gegen diverse Gifte zu schützen. Aber jeder Körper ist einzigartig, und es gibt Alkoholiker und Kettenraucher die kerngesund 100 Jahre alt werden, andere leben ein "gesundes" Leben und sterben mit 60 an irgendeiner Krankheit. Jeder muss selbst herausfinden was für seinen Körper passt.
  • Marco  Orsini aus Buchs
    08.12.2016
    Egal von dem was man konsumiert könnte schädlich sein.
    Und wenn es nach den Medizinforscher-Propheten geht müsste ich in meinem Alter schon lange unter der Erde sein!
  • Rudolf  Hunziker aus Ag
    07.12.2016
    Ich müsste bereits seit längerem klinisch tot sein. Gemäss Studien bin ich schwerer Alkoholiker, esse schädliche Cervelats, atme ungesunde Luft ein, schlafe manchmal weniger wie 8h und treibe bloss 3x die Woche Sport. Interessanterweise ist das Gegenteil der Fall und ich bin kerngesund. Krank werden tue ich höchstens wenn ich solche Studien lese. Oder sie lösen zumindest einen Brechreiz aus.
    • Matthias  Gerlach , via Facebook 08.12.2016
      3x die Woche Sport ist heutzutage schon überdurchschnittlich viel. Trotzdem muss das Gift namens Alkohol im Körper abgebaut werden. Ich denke nicht, dass sie so kerngesund sind, wie sie behaupten. Sie wissen vielleicht nur nichts von ihren Schädigungen durch den Alkoholkonsum. Lassen sie z.B. ihre Leber regelmäßig untersuchen? Und ich meine nicht nur die Werte, sondern auch mit Ultraschall.