Damit Sie nachts nicht wachliegen 14 Tipps für einen guten Schlaf

Viele Menschen in der Schweiz leiden an Schlafstörungen. Medizinische Studien beweisen: Schlafmangel erhöht gesundheitliche Risiken. Mit diesen 14 Tipps kommen Sie gut durch die Nacht.

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Was hilft bei Schlafstörungen? 14 Tipps für guten Schlaf play
Der Blick auf die Uhr regt die Hirnaktivität eher an, als sie zu beruhigen. Getty Images/iStockphoto

1. Nicht zu viel schlafen
Übermässig lange Zeit im Bett zu liegen führt zu unterbrochenem und oberflächlichem Schlaf. Morgens stets zur normalen Zeit aufstehen. Egal, wie wenig man in der Nacht geschlafen hat.

2. Immer zur selben Zeit aufstehen
Regelmässige morgendliche Aufwachzeiten führen zu regelmässigen Einschlafzeiten und helfen, die innere Uhr zu richten.

3. Regelmässige Bewegung
Körperliche Aktivität tagsüber verstärkt den inneren Rhythmus und erleichtert das Einschlafen. Drei Stunden vor der geplanten Schlafzeit sollte jedoch kein Training mehr stattfinden.

4. Wohlfühl-Faktor im Schlafzimmer
Unbedingt eine bequeme Matratze und eine komfortable Schlafbekleidung wählen. Licht- und Lärmquellen abschirmen. Eine Temperatur von 16–20 °C ist optimal.

5. Gesunde, regelmässige Ernährung
Niemals hungrig zu Bett gehen. Hunger kann den Schlaf mass­gebend stören. Ein leichter, kleiner Imbiss hingegen kann das Einschlafen fördern.

6. Nicht zu viel trinken
Eine verminderte abendliche Flüssigkeitsaufnahme verringert den Harndrang sowie den nächt­lichen Gang auf die Toilette.

7. Koffein reduzieren
Koffeinhaltige Getränke und Lebensmittel können Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Aufwachen und oberflächlichen Schlaf bewirken. Selbst wenn sie in der ersten Tageshälfte eingenommen wurden.

Was hilft bei Schlafstörungen? 14 Tipps für guten Schlaf play
Für ein besseres Einschlafen lohnt es sich, den Alltag beiseitezulegen. plainpicture

8. Rauchen kann den Schlaf stören
Nikotin ist ein Stimulans. Bei Schlafschwierigkeiten das Rauchen (vor allem in der Nacht) deshalb besser unterlassen.

9. Probleme nicht mit ins Bett nehmen
Sich bereits am frühen Abend mit Problemen oder Aktivitäten des kommenden Tages auseinandersetzen – nicht in der Nacht. Ungelöste Sorgen können das Einschlafen und die mentale Entspannung im Schlaf beeinträchtigen.

10. Lange Einschlafversuche unbedingt meiden
Lange Einschlafversuche verschlimmern meist das Problem. Besser ist es, das Schlafzimmer zu verlassen und einer sitzenden und ruhigen Tätigkeit nachzugehen. Sich erst zurück ins Bett legen, wenn man sich wirklich wieder schläfrig fühlt.

11. Den Wecker oder die Uhr unter dem Bett verstecken
Nachts nicht auf die Uhr schauen. Das kann zu Frustration führen und den Schlaf negativ beeinflussen.

12. Dem Schlaf auch mal am Tag nachgeben
Wer regelmässig ein Schlafbedürfnis zu einer bestimmten Tageszeit verspürt, kann sich tagsüber zu einer echten Ruhephase von maximal 20 Minuten (Maximum) hinlegen (Wecker benutzen!).

13. Einen elektronischen Sonnen­untergang festlegen
Unsere innere Uhr reagiert empfindlich auf das blaue Licht von LED-Bildschirmen und Smart­phones. Wer die Nacht nicht zum Tag machen will, sollte möglichst frühzeitig vor dem Schlafengehen sämtliche Lichtquellen dimmen oder sogar ausschalten.

14. Frühzeitig professionelle Hilfe einholen
Je länger sich negative Gewohnheiten rund ums Schlafen manifestieren, desto schwieriger wird man sie wieder los. Oft ist die Angst, nicht schlafen zu können, das grössere Problem als der Schlaf selbst.

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Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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1 Kommentare
  • Recht  Haber aus Zürich
    29.11.2016
    Ich rauche zwar schon länger nicht mehr, aber der immer wieder vorgebetete Tipp mit dem Unterlassen des Rauchens kann nur von einem lebenslangen Nichtraucher kommen.