Herzattacke aus der Dose Schon 2 Softdrinks pro Tag schaden!

Sie fördern nicht nur Diabetes: Softdrinks erhöhen auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Das besagt eine neue US-Studie.

Beliebt, aber ungesund: die Zuckerbomben aus der Dose. play

Beliebt, aber ungesund: die Zuckerbomben aus der Dose.

Thinkstock
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun
2 Unser wichtigster Muskel? Nicht der Allerwerteste, sondern das Zwerchfell!
3 Die neuen Fitness-Trends Pilates + Boxing = Piloxing

Gesundheit

teilen
teilen
35 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Zum Aufwachen ein Red Bull, zum «Zmittag» eine Cola, zum Durstlöschen zwischendurch ein Eistee: Viele Menschen haben sich diese Art zu Trinken zur Gewohnheit gemacht.

Eine neue Studie der Universität von Harvard warnt nun eindringlich vor diesem Lebensstil. Gemäss den Forschern zeigte ihre Untersuchung, dass schon zwei Dosen von zuckerhaltigem «Blöterliwasser» pro Tag das Risiko für einen Herzinfarkt um 35 Prozent erhöhen. Die Gefahr, zuckerkrank zu werden, steigt um 26 Prozent, das Schlaganfall-Risiko um 16 Prozent.

Die Wissenschaftler warnen auch davor, einfach im grossen Stil auf Light-Getränke umzusteigen. Die Langzeitwirkung von künstlichen Süssstoffen sei noch zu wenig erforscht, so die Experten. (gsc)

Publiziert am 29.09.2015 | Aktualisiert am 29.09.2015
teilen
teilen
35 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Gut zu wissen

Ein «Fläschli» Süssgetränk (5dl) wie Coca-Cola, Citro oder Eistee enthält umgerechnet ca. 16 Zuckerwürfel. Das sind bereits mehr als die in einer gesunden Ernährung empfohlenen 10 Prozent des täglichen Energiedarfs!

Gesündere Alternativen wären Hahnenwasser, Mineralwasser und ungesüsster Tee. Wem das zu langweilig ist: Wasser lässt sich geschmacklich aufpeppen, indem man beispielsweise frische Zitronen- oder Orangenschnitze oder einen Spritzer Zitronenkonzentrat beigibt.

Auch frische Pfefferminz- oder Zitronenmelisse-Blätter oder ganz wenig Sirup verleihen dem Wasser Aroma.

9 Kommentare
  • Fliederotto  Silkonbort aus Rheintal
    29.09.2015
    Mein Kollege sagte, dass er froh sei immer die 1.5lt Flasche und nicht 2 Dosen zu trinken. Aber ernsthaft: Wer geht davon aus dass diese Zuckerbomben gesund sein sollen? Nur noch Industriezucker aus Mais wäre billiger. Sobald die EU/USA Abkommen wie TTIP & Co stehen kommt auch der Billigstmaiszucker noch öfters her und alle werden fett. Verweigern kann man das nicht ausser Cassis-de-Dijon-Prinzip kippen. Mexico hatte Strafsteuern erhoben und zahlte 58 Mio$ Buse, muss wehrlos zulassen
  • Winkel  Ried 29.09.2015
    Nach diesem Artikel müsste ich bereits vor 46 Jahren an einer Herzattacke gestorben sein. Gruss vom Colatrinker.
  • Reto  Berger aus Zürich
    29.09.2015
    Die Harvard Studie ist sensationell. Nein im Ernst, das wissen wir doch schon lange, dass diese Getränke reiner Schrott sind.
  • Stefan  Straessle , via Facebook 29.09.2015
    Warren Buffett trinkt seit mindestens 50 Jahren Cola aus der Dose und es ist nichts passiert. Viele Menschen haben einen stressigen Alltag, deshalb kommt die gesunde Ernährung und die Bewegung zu kurz.

    Der Stress ist also hauptsächlich für diese Krankheiten verantwortlich, nicht die Ernährung.
    • Oliver  Hardy 29.09.2015
      W.Buffett ist seit 1987 Grossaktionär 3 Prozentbei Coca Cola.Ihm
      schmeckt nicht nur das Cola sondern auch die regelmässige
      Dividendenzahlung.
  • Marc  Sosio , via Facebook 29.09.2015
    Lieber ein Jahr wie ein Löwe, als hundert Jahre wie ein Schaf.