Gesund trotz Scheidung? Der oder die Nächste, bitte!

Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Angst, Trauer und mehr: Eine zerbrochene Ehe kann gesundheitlich tiefe Spuren hinterlassen. Doch britische Forscher glauben nun: Der Effekt umkehrbar – sofern man nicht alleine bleibt.

Eine Scheidung kann die Hölle sein, auch für die Gesundheit. Doch es gibt ein Mittel, das schützt. play

Eine Scheidung kann die Hölle sein, auch für die Gesundheit. Doch es gibt ein Mittel, das schützt.

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Gesundheit

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Kürzlich zeigte eine Studie der Duke University, dass eine Scheidung das Risiko für einen Herzanfall drastisch erhöht. Insbesondere bei Frauen.

Forscher der London School of Economics haben nun herausgefunden, dass die negativen gesundheitlichen Auswirkungen einer Scheidung auch wieder verschwinden können. Das Zaubermittel ist dabei eine neue Beziehung. Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass Menschen in zweiter Ehe oder einer neuen Partnerschaft nach einer Trennung keine höhere Wahrscheinlichkeit haben, in ihren mittleren Lebensjahren an Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Problemen zu leiden.

Analysiert wurden Informationen von 10'000 Briten, die allesamt in der gleichen Woche des Frühlings 1958 geboren wurden. Berücksichtigt wurde der Beziehungsstatus im Alter von 23, 33, 42 und 46 Jahren. Zwischen 2002 und 2004, also im Alter von 44 bis 46 Jahren, wurden die Studienteilnehmer einem umfassenden Gesundheitscheck unterzogen.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Paare, die in ihren 20ern oder frühen 30ern heirateten und zusammenblieben, den besten Gesundheitsstatus aufwiesen. Als fast gleich gesund erwiesen sich unverheirateten Paare.

Männer und Frauen, die niemals mit einem Partner zusammengelebt hatten, waren im mittleren Alter am schlechtesten «zwäg»und hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Diabetes, Herz-Kreislauf- und Atemwegsproblemen zu erkranken.

«Es scheint so, als ob die Gesundheit keinen Schaden nimmt, wenn Menschen nach einer Trennung oder Scheidung eine andere Beziehung beginnen», sagt Studienleiter George Ploubidis. (pte/gsc)

Publiziert am 16.06.2015 | Aktualisiert am 16.06.2015
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