Crossfit & Paleo – doppelt gut Und Action! Das Power-Workout der Stars

Sixpack-Alarm in Hollywood: Justin Bieber, James Franco oder Sängerin Kelly Rowland, sie alle punkten mit Sixpack und athletischer Statur. Das zeigen sie uns nur allzugern bei Instagram & Co. Crossfit lautet das Geheimnis. Wir erklären, wie es geht.

Dieses sexy Bild von Justin und Model Lara Stone sorgte bei den «Beliebers» für Aufsehen. play
Justin Bieber (hier mit Model Lara Stone) hat sich seine Muckis unter anderem mit Crossfit antrainiert. Dukas
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 12 Abnehm-Tipps So machen Sie eine gute Figur!
2 Kein Chabis! Kohlgemüse ist Spitze
3 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun

Gesundheit

teilen
teilen
41 shares
Fehler
Melden

Crossfit ist was für echte Kämpfer. Denn der neue Fitness-Trend verlangt den Sportlern eine Menge ab. In einem Workout muss man beispielsweise Kniebeugen, Sit-ups, Liegestütze und Sprünge aus dem Stand absolvieren. Die Besonderheit: Die Übungen macht man nicht an Geräten, sondern mit dem eigenen Körpergewicht. Dabei verwendet man zusätzlich Hanteln, Sandsäcke oder Seilen.

Ganz schön anstrengend? Ja! Dafür verspricht der Sport, in wenigen Wochen sichtbare Ergebnisse und ein Sixpack wie Justin Bieber. Geht das?

Freeletics, der Göttersport

Die Trainingseinheiten bei Crossfit sind vielseitig und trainieren alle Muskelgruppen von Kopf bis Fuss. Viele Übungen führt man aus indem man auf instabilen Unterlagen steht, das stärkt die Balance extra.

Immer steht jedoch die ganzheitliche Fitness im Vordergrund. Der Vorteil: Das Training ohne Geräte senkt die Verletzungsgefahr, da die Belastung nicht auf einem einzelnen Muskel liegt.

Der Körper muss andauernd ausbalancieren, das beansprucht viele Muskelgruppen und sorgt für eine gleichmässige, natürliche Definition.

Toll: Auch Rumpf und Rücken werden mittrainiert. Das beugt Rückenschmerzen vor!

Fettverbrennung: Die Ernährung macht den Erfolg

Weltweit ist Crossfit ein riesiger Hype mit mehr als 50 Millionen Fans. Neben dem definierten Body steht für viele Fitness-Fans der Gewichtsverlust im Vordergrund. Doch ist Crossfit ein geeigneter Abnehm-Sport?

Fakt ist: Bei jedem Training werden rund 1000 Kilokalorien verbrannt. Bei vier Trainingstagen pro Woche kann man trotz unveränderter Ernährung zwei Kilo Fett im Monat verlieren!

Eine Regel jedoch gilt auch beim vermeintlichen Wundersport: Man muss mehr Kalorien verbrennen, als man zu sich nimmt. Ökotrophologin Kristin Bothor weiss: «Nur bei einem Kaloriendefizit schmelzen die Energiereserven in den Speckröllchen». Die Wissenschaftlerin untersucht für das Ernährungsportal nu3 weltweit die aktuellen Fitness- und Ernährungstrends und erklärt: «Muskeln baut der Körper nur auf, wenn man ausreichend Eiweiss isst. Zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sollten es sein.»

Mit dem Steinzeit-Trick zum Sixpack?

Viele Crossfit-Fans schwören auf Paleo-Diät. Bei der auch Steinzeit-Diät genannten Ernährung vermeidet man industriell gefertigten Lebensmittel wie Nudeln, Käse oder Fertigprodukte. Auf den Tisch kommt nur, was es in der Steinzeit («Paläolithikum») auch schon gab: Obst, Nüsse, Fleisch, Fisch, alles aber frisch und ohne künstliche Zusätze.

Kristin Bothor: «Crossfit und Paleo-Diät ergänzen sich gut. Eier, Pute oder Fisch sind wertvolle Eiweissquellen. Frisches Obst und Gemüse gibt viele Vitamine.» Verrückt: Für die Hobby-Neandertaler gibt es mittlerweile im Handel viele spezielle Lebensmittel wie beispielsweise «Ochsenriegel» (getrocknetes Fleisch) oder Hanf-Protein (für den Muskelaufbau).

Fazit: Crossfit und Paleo sind eine gute Kombination. Doch etwas Geduld braucht man doch bis zur Hollywood-Figur. Für sichtbares Muskelwachstum sollte man zumindest acht Wochen durchhalten und den Fortschritt am besten per Foto dokumentieren. Zumindest in dieser Angelegenheit ist man dann den Stars schon sehr ähnlich…

Publiziert am 29.10.2015 | Aktualisiert am 29.10.2015
teilen
teilen
41 shares
Fehler
Melden