4 Fakten über Kartoffeln Finger ab der zu goldigen Rösti!

Rösti oder Pommes – der Stärkegehalt der Knollen bestimmt, ob sie nach dem Braten noch gesund sind.

Röschti ist lecker, enthält aber viel Acrylamid. play

Röschti ist lecker, enthält aber viel Acrylamid.

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Gesundheit

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1. Knusprige Verführung
Je knuspriger und goldbrauner die Rösti ist, desto besser schmeckt sie – aber sie ist auch ungesünder. Die Stärke in der Kartoffel entwickelt bei Hitze das schädliche Acrylamid. Dieses Jahr hat der Zürcher Kantonschemiker 55 Rösti von Zürcher Köchen getestet: Der durchschnittliche Gehalt an Acrylamid lag bei 700 Mikrogramm pro Kilo Kartoffeln. Das Fazit: Rösti enthält mehr Acrylamid als viele Pommes frites oder Chips.

2. Es liegt an der Stärke
Die Substanz Acrylamid bildet sich natürlicherweise in stärkehaltigen Lebensmitteln beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren bei über 120 Grad. Das passiert nicht nur bei Kartoffeln, sondern auch Getreide und Kaffee, sogar Tabakrauch ist eine Quelle von Acrylamid.

3. Risiko für Kinder
Verzehrtes Acrylamid wird im Magen und Darm aufgenommen und gelangt so in den Stoffwechsel. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat 2015 eine Risikobewertung veröffentlicht: Anhand von Tierstudien hat sich bestätigt, dass Acrylamid in Lebensmitteln das Krebsrisiko erhöht. Problematisch ist es bei Kindern, die täglich Pommes frites oder Rösti essen. Mit ihrem geringeren Körpergewicht sind sie anfälliger als Erwachsene.

4. Neue Hoffnung
US-Forscher haben jetzt 150 Kartoffelsorten getestet. Bei 38 war der Acrylamid-Gehalt in Pommes frites klar tiefer als bei anderen. Diese Knollen waren meist kleiner und enthielten weniger Stärke. Einen Einfluss hat auch die Lagerung der Kartoffeln – bei unter 8 Grad steigt der Stärkegehalt: Die Erdäpfel gehören also nie in den Kühlschrank!

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Publiziert am 07.12.2015 | Aktualisiert am 08.12.2015
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18 Kommentare
  • Herbert  Odermatt aus Sachseln
    08.12.2015
    Was ist denn eigentlich das Positive an der Rösti? Es müsste dazu entsprechende Studien geben! - und ausser dem: "In der Menge liegt das Gift" = Paracelsus
  • Alex  von Steiger 08.12.2015
    Es reicht wenn die Rösti gut ist, der Rest ist Nebensache und überhaupt nicht wichtig.
  • Andreas  Steffen aus Thörigen
    08.12.2015
    Solch ein Schwachsinn kann wohl nur einem Oberschlaumeier ausbrüten. Zu meiner Jugendzeit gab es massenhaft Bauernfamilien bei denen es regelmässig zum Früstück und zum Nachtessen Rösti in rauhen Mengen gab. Soll mir nun ein Schlaumeier erklären, weshalb die nicht alle an Krebs gestorben sind.
  • michael  przewrocki aus basel
    08.12.2015
    Auweia soeben nach langer Zeit wieder eine Fertigrösti gebacken. Die in der Dose sei gesünder, warum?
    Zuviel Wasser intus ist auch ungesund, am schlimmsten aber wenn man nicht schwimmen kann.
  • Erika  Gerber 08.12.2015
    Bei meiner Grossmutter hat es jeden Tag Rösti gegeben.Sie ist uralt geworden.