TCS-Ratgeber 2015 Darauf müssen Sie beim Kauf eines Elektro-Autos achten

Francesco Greco (30) ist Experte Produkte-Test beim TCS – mit 1,5 Mio. Mitgliedern die grösste Mobilitätsorganisation der Schweiz. Für den BLICK klärt er Fragen rund ums Autofahren.

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Ich wohne in einer Mietwohnung mit Tiefgarage und möchte ein Elektrofahrzeug kaufen. Was würde eine «Home Station» kosten und ist ein separater Stromzähler notwendig?

Peter Schmid, Bern

Vor dem Kauf eines E-Autos macht eine Überprüfung der Gebäudeinfrastruktur sowie die kompetente Beratung eines Elektroinstallateurs Sinn. So werden allenfalls nötige Anpassungen der Hausinstallation offensichtlich. Konventionelle Streckdosen sind zum Laden von E-Mobilen nicht geeignet, da sie nicht für andauernde, höhere Stromflüsse konzipiert sind. Sicherheit garantieren fest installierte Ladestationen. Sie erlauben höhere Ladeströme, damit kürzere Ladezeiten sowie gezieltes Aufladen bei Niedertarif. Sie können beim Kauf eines E- oder Plug-in-Fahrzeugs mitbestellt werden oder sind bei Elektrofirmen erhältlich. Preise: zwischen 1000 und 3000 Franken – ohne Montage. Stockwerkeigentümer und Mieter müssen für solche Installationen das Einverständnis der Eigentümer/Vermieter einholen. Beim Strombezug in von mehreren Parteien genutzten Räumen stellt sich auch die Frage der gerechten Verrechnung. Präzise Strommessungen erlauben geeichte, vom Elektrizitätswerk erhältliche Zähler. Damit verbunden sind jedoch recht hohe Kosten: Bei jährlichen Energiekosten fürs E-Auto von 400 bis 500 Franken kommt pro Monat und Zähler ein Grundpreis zwischen 5 und 10 Franken dazu. Eine Alternative sind Ladestationen, die mit nicht geeichtem Zähler ausgerüstet sind – solche Messgeräte erfordern aber die Zustimmung des Stromversorgers.

Publiziert am 18.08.2015 | Aktualisiert am 19.08.2015

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Dann richten Sie diese an: Redaktion BLICK, Stichwort AUTOBLICK, Postfach 8099 Zürich oder per Email an auto@blick.ch

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19 Kommentare
  • Daniel  Frei 19.08.2015
    Auch ich habe einen Tesla seit 2 Jahren. Bin am besten gefahren mit der mobile Ladestation Juice booster. Die kann ich an JEDER Dose nutzen, zu Hause und überall unterwegs. Damit wird jedes Haus zu meiner Ladestation.
  • benno  bianci 19.08.2015
    Wann sind die Autobatterien als Haus-Batterie zu nutzen, in denen die via Photovaltaik produzierte Energie gespeichert werden kann? dann hätte das E-Auto endlich genügend Argumente, gekauft zu werden.
  • W.  Fuchs 19.08.2015
    Es kommt auf das Auto an. Bei den meisten kann die Ladestärke eingestellt werden. Mit 6 oder 8A kommt praktisch jede Steckdose klar. Damit kann ich meinen eSmart in ca. 8h voll laden. Zudem reichen bei mir 3 Solarpanels für den Strom. Ist einfacher als man denkt das zu organisieren. Zudem hat es am Auto nicht mehr so viele Teile die kaputt gehen können. Oel und Benzin habe ich nicht im Garten, aber die Sonne scheint täglich auf mein Dach :- Elektroautos sind auch leiser und stinken nicht.
  • Stefan  Alexander aus Opfikon
    19.08.2015
    Lese hier nur Zusatzkosten...und dann kann ich vielleicht 100 bis 200 km fahren?
    Nein. Nicht mit mir.
    Kaufe ein 100ps Benziner mit einem 40 L Tank, der auf 100 km 4 Liter verbraucht und gut ist
  • Hans  Schaffner aus Rothrist
    19.08.2015
    Herr Noser
    Und wie hoch ist der Wirkungsgrad der stromproduzierenden Ankagen???
    Solarenergie mieserabel
    Wasserkraft?
    Kernkraft sehr schlecht
    Kohle
    Das alles vergessen Sie ganz nebenbei!!!!
    • christian  Gloor 19.08.2015
      Elektroauto bringen ca. 90 Prozent des Stroms auf der Strasse landen. Benziner ca. 40 Prozent

      Bei Solaranlagen und Wasser ist der Wirkungsgrad egal da die energieohne nutzung völlig ungenutzt bliebe. Stauseen haben aber grosse Umwelteinflüsse.

      Kernkraft ist schlecht. Wichtig deshalb das die EU kein geld von der Energiewende für diese abzweigt.

      Für alle anderen, selbst moderen Kohlekraftw. sind effektiver als Benzinautos. Am Ende hat Elektro viel potential, und benzin fast keines mehr.