Nach Vollsperrung wegen Reise-Car-Brand
San Bernardino ab Donnerstag 5 Uhr wieder offen

Im San-Bernardino-Tunnel ist am Freitag ein Reise-Car aus Deutschland vollkommen ausgebrannt. Seither ist der Tunnel gesperrt. Beim Brand wurde die Zwischendecke massiv beschädigt. Morgen Donnerstag um 5 Uhr wird der Tunnel wiedereröffnet.
Publiziert: 22.05.2018 um 17:13 Uhr
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Aktualisiert: 13.09.2018 um 05:20 Uhr
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Die Reparaturarbeiten im San Bernardino-Tunnel, der durch einen Car-Brand beschädigt wurde, sind praktisch abgeschlossen. Die seit Freitag gesperrte Röhre soll «bald» wieder geöffnet werden, hatte das Bundesamt für Strassen Astra am Dienstag mitgeteilt.

Die Tunneldecke zeigt massive Risse.

Über eine Wiedereröffnung wurde am Mittwochabend entschieden, nach einer Prüfung der provisorischen Reparaturen an der Tunnel-Zwischendecke, wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilte. Da die Ergebnisse entsprechend positiv ausfielen, steht jetzt fest: Der  San Bernardino-Tunnel wird morgen Donnerstag um fünf Uhr früh wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Ein Tunnelabschnitt von etwa 100 Metern Länge war durch den Brand stark beschädigt worden. Am stärksten in Mitleidenschaft gezogen wurden elektromechanische Anlagen und Sicherheitseinrichtungen sowie die Zwischendecke, die den Verkehrsraum vom Lüftungskanal trennt.

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Russgeschwärzt: So siehts im San-Bernardino-Tunnel aus.

Die Zwischendecke wurde provisorisch abgestützt und stabilisiert, um den Tunnel möglichst rasch wieder freigeben zu können, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Die definitiven Stabilisierungsarbeiten an der Zwischendecke sind für die kommenden Wochen geplant. Sie sollen «in Zeiten mit weniger Verkehr» durchgeführt werden.

Am Freitag war ein von Süden kommender deutscher Reisebus im San-Bernardino-Tunnel etwa 500 Meter vor dem Nordportal in Brand geraten. Alle 22 Personen, die sich im Bus befanden, konnten in Sicherheit gebracht werden.

Tunnel und Pass geschlossen: Brand im San Bernardino(00:50)

Zur Rettung der Businsassen hätten nicht nur die Ordnungskräfte, Feuerwehren, Ambulanzen und die Rega beigetragen, sondern auch die einwandfrei funktionierenden Sicherheits- und Selbstrettungs-Vorrichtungen im Tunnel, schrieb das Astra.

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Der Tunnel blieb aber das ganze Pfingstwochenende über geschlossen und führte zu einem Rekordstau am Gotthard. Mit 28 Kilometern Kolonne und 5 Stunden Wartezeit egalisierte der Pfingststau am Samstag den Negativ-Rekord aus dem Jahr 1999. (SDA/rad)

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