Der TCS geht innovative Wege im Kampf gegen den Stau – und setzt auf E-Bikes als Pannenfahrzeuge. «Genf und Zürich sind die beiden Städte mit dem grössten Verkehrsaufkommen und den meisten Staustunden», sagt TCS-Mediensprecher Daniel Graf. Ab morgen kommen in diesen beiden Städten je sechs Männer auf E-Bikes zum Einsatz, die verunfallten oder beschädigten Autos helfen können.
«Der Vorteil dieser E-Bike-Patrouillen ist es, dass die Männer die Velowege benutzen können und so massiv Zeit einsparen, bis sie beim Pannenfahrzeug ankommen.» Ein Auto fahre zu Stosszeiten im Stau mit einer Geschwindigkeit von rund 13 Kilometern pro Stunde – ein E-Bike hingegen komme locker auf 25 km/h. «Ein weiterer Vorteil, vor allem in Zürich, ist es, dass es für Velos nicht so viele Einbahnstrassen wie für Autos gibt», sagt Graf.
Die E-Bikes haben alle einen Anhänger, so könne fast jede Panne behoben werden – nur abschleppen können die Patrouillen natürlich niemanden.
Die E-Bike-Patrouillen werden zwischen Mai und September eingesetzt.
«Im Winter werden wir das unseren Mitarbeitern nicht zumuten wegen der Kälte», so Graf. Und auch bei strömendem Regen fahren die Männer nicht. «Haben wir in den beiden Städten Erfolg, werden wir das Angebot sicherlich noch weiter ausbauen», sagt Graf. (stj)