Konzerngewinn von 681 Millionen Dollar
ABB kann den Umsatz leicht steigern

Bei ABB läuft es im ersten Halbjahr positiv. Der Umsatz legte auf 8,9 Milliarden Dollar zu.
Publiziert: 19.07.2018 um 06:51 Uhr
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Aktualisiert: 14.09.2018 um 17:11 Uhr
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ABB-CEO Ulrich Spiesshofer präsentiert heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr.

Der Industriekonzern ABB hat im zweiten Quartal 2018 den Auftragseingang klar gesteigert, während der Umsatz erneut nur sehr moderat gewachsen ist. Die operative Gewinnmarge verbessert sich dagegen klar.

Der Umsatz legte um 5 Prozent auf 8,89 Milliarden US-Dollar zu. Rechnet man Konsolidierungs- und Währungseffekte von je 2 Prozent heraus, ergibt sich noch ein organisches Plus von 1 Prozent, wie ABB am Donnerstag mitteilt. Das Wachstum hat damit gegenüber dem ersten Quartal stagniert.

Dabei stieg der Umsatz vor allem in den Divisionen Robotik & Antriebe sowie Elektrifizierungsprodukte, wogegen die Division Industrieautomation stabil blieb und die Division Stromnetze wegen eines geringeren Auftragsbestands gar rückläufige Verkäufe verzeichnete.

Höhere Marge

Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITA) erhöhte sich um 12 Prozent auf 1'167 Millionen US-Dollar, während sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 8 Prozent ergab. Die entsprechende Marge zog gegenüber dem Vorjahresquartal um 60 Basispunkte auf 13,0 Prozent an. Der Wert sei vor allem von der stetigen Verbesserung der Produktivität gestützt worden, heisst es dazu. Der Reingewinn wurde um 30 Prozent auf 681 Millionen Dollar verbessert.

Der Auftragseingang lag mit 9,48 Milliarden um 14 Prozent über dem Vorjahr. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Plus auf vergleichbarer Basis von 8 Prozent.

Vorsichtiger Ausblick

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Umsatz übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 9,23 Mrd, für den Umsatz bei 9,03 Mrd, für den EBITA bei 1'139 Mio und für den Reingewinn bei 619 Mio USD.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Die makroökonomischen Zeichen stünden sowohl für Europa, USA und China auf weiteres Wachstum. Die geopolitischen Risiken hätten aber zugenommen. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung werden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen, so die Mitteilung weiter. (SDA/jfr)

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