Töff-Tausendsassa ohne Glück in Japan
Keine Atempause für Aegerter

Dominique Aegerter eilt in der Sommerpause von Termin zu Termin. Beim Langstrecken-Klassiker in Suzuka hatte er viel Pech – unverschuldet. Jetzt folgen Seelisberg und Brünn.
Publiziert: 31.07.2018 um 14:50 Uhr
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Aktualisiert: 14.09.2018 um 18:20 Uhr
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Dominique Aegerter: Seine schnellen Runden halfen in Suzuka nichts.
Matthias Dubach

Japan-Fan Dominique Aegerter (27) liebt seinen mittlerweile gewohnten Ausflug in der Sommerpause zum legendären 8-Stunden-Rennen in Suzuka. Schon dreimal stand er auf dem Podest.

Diesmal kommt der Rohrbacher mit seinem privaten Musashi-Honda-Team nicht in die Nähe der Top-3: Das Team muss vorzeitig aufgeben, weil sich gleich beide Aegerter-Teamkollegen, mit denen er sich den Töff teilt, böse verletzen!

Zunächst fährt Randy de Puniet vom vierten Startplatz los. Aber der Ex-MotoGP-Pilot stürzt bei nassen Bedingungen schon in der zweiten Runde. Der Franzose verliert beim Crash das Endglied des kleinen Fingers, bringt die Maschine aber in die Box zurück.

Drei Piloten, zwei Verletzte

Nach der Reparatur startet Aegerter vom letzten Platz eine Wahnsinns-Aufholjagd. Er bringt sein Team wieder in die Top-15. Dann übernimmt der Japaner Ryo Mizuno den Töff. Er wird vom Regen überrascht und stürzt auf Slicks heftig. «Er hat sich den Arm gebrochen und konnte den Töff nicht mehr an die Box zurückbringen. Darum war für uns das Rennen nach vier Stunden vorbei», sagt Domi, «es war trotzdem ein tolles Weekend.»

Das Trio des Musashi-Teams um Aegerter (M.): Ryo Mizuno (l.) und Randy de Puniet (r.) verletzten sich!

Das glücklose Japan-Abenteuer ist aber nur der Anfang einer Marathon-Woche. Nach dem Rückflug aus Asien ist Aegerter am 1. August Gastgeber des «Domi Fighters Day» im Event-Center Seelisberg UR mit allerlei Zwei- und Vierradaktivitäten mit und für seine Fans (Ticket: 20 Franken). «Ich freue mich sehr, den 1. August zusammen mit meinen Fans feiern zu dürfen», sagt Domi. Auch die Auto-Rennpiloten Neel Jani, Fredy Barth und Adrian Zaugg sind für Taxifahrten vor Ort.

Am Mittwochabend geht’s sofort nach Brünn. Der erste Grand Prix nach der Sommerpause wartet auf Aegerter! Am Freitag gehts mit den ersten Trainings los. Atempausen kennt der Töff-Tausendsassa nicht. «Alles kein Problem!», sagt er. «In Brünn will ich endlich wieder in die Top-Ten fahren.»

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