Darum gehts
- HSC Suhr Aarau beendet sieglose Serie mit 34:27 gegen Stäfa
- Torhüter Marjanac und Herceg glänzen mit beeindruckenden Paraden
- Suhr Aarau springt mit einem Spiel mehr auf Platz drei
Den Handballern des HSC Suhr Aarau gelingt der Befreiungsschlag. Nach acht sieglosen Ligaspielen holen die Aargauer gegen das Schlusslicht aus Stäfa mit 34:27 den zweiten Saisonsieg in der Quickline Handball League – zum zweiten Mal heisst das Opfer Stäfa.
Die Hausherren gehen wie beflügelt ins Spiel. Der 30:28-Erfolg im European Cup am Samstag im serbischen Sabac gegen Metaloplastika hat scheinbar Mut gemacht.
Nach 9 Minuten und 21 Sekunden trifft Topskorer Nikos Carlos, der auch an diesem Mittwochabend mit elf Treffern der beste Torschütze ist, zum 9:0 – das Spiel scheint bereits früh entschieden.
Stäfa kämpft sich zurück
Die Zürcher beissen sich aber in die Partie zurück. Nach einem 18:12 zu Pause dreht Stäfa zu Beginn der zweiten Halbzeit auf und kommt nochmal bis auf ein Tor an den Favoriten heran (20:19).
Den Ausschlag für Suhr Aarau machen nicht zuletzt zwei überragende Goalies. Der serbische Routinier Dragan Marjanac (40) wehrt zehn von 26 Schüssen ab – darunter drei von drei Siebenmetern. Sein 16 Jahre jüngerer Ersatz, der Kroate Ivan Herceg (24) – kommt in rund 25 Minuten Spielzeit auf fünf Paraden gegen 13 Versuche. Beide Torhüter wehren somit 38,5 Prozent der Schüsse ab.
Mit einem Spiel mehr als GC Amicitia springt Suhr Aarau vom zweit- auf den drittletzten Platz. Die Zürcher haben am 25. Oktober die Chance, wieder vorbeizuziehen. Am Samstag wartet im Rückspiel zu Hause der Einzug in den Sechzehntelfinal des European Cups.
Das Spiel im Ticker zum Nachlesen: