Krankl spottet über Schweizer
Hohn für Rapid-Sportchef Bickel und FCB-Coach Fischer

Hans Krankl gibt Rapid-Sportchef Fredy Bickel Tipps bei der Wahl des neuen Trainers. Es soll ein Österreicher sein – und ganz sicher kein Schweizer.
Publiziert: 16.05.2017 um 17:00 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 13:05 Uhr
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Hans Krankl rät Fredy Bickel von einem Schweizer Trainer ab.
Martin Arn

Seine letzten Grosstaten liegen schon eine Weile zurück: Dennoch hat das Wort von Hans Krankl in Österreich nach wie vor Gewicht. Nun wartet Krankl in seiner Kolumne für  die Tageszeitung «Österreich» mit einer Liste möglicher Trainerkandidaten für seinen Ex-Klub Rapid Wien auf, bei dem der Schweizer Fredy Bickel seit Anfang Jahr Sportchef ist.

Krankl plädiert für eine österreichische Lösung. Seine Favoriten: Didi Kühbauer, Andreas Herzog, Peter Schöttel, Heimo Pfeifenberger, Zoran Barisic und Adi Hütter. Wobei Letzterer nicht zu haben ist, wie YB-Sportchef Christoph Spycher erst letzte Woche gegenüber BLICK sagte: «Unser Trainer für die nächste Saison heisst hundertprozentig Adi Hütter.»

Über die Gerüchte, wonach Bickel seinen alten FCZ-Kumpel Urs Fischer nach Wien holen könnte, spottet Krankl: «Kein Problem – wir haben ja auch einen Schweizer Teamchef Marcel Koller; Anm. d. Red.). Vielleicht werden wir ja ein Schweizer Kanton. ‹Grüezi› in Hütteldorf, das klingt ja wunderbar!»

Für Hochmut gibt es bei Rapid derzeit allerdings wenig Grund. In dieser Saison hat der Traditionsklub aus dem Stadtteil Hütteldorf bereits drei Trainer verschlissen. Drei Runden vor Schluss hat Rapid den Klassenerhalt immer noch nicht auf sicher.

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