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Rennen
GP von Belgien
Spa-Francorchamps
Spa-Francorchamps

1.
Max Verstappen
Max Verstappen
Red Bull Racing
1:22:30.450
2.
Sergio Perez
Sergio Perez
Red Bull Racing
+22.305
3.
Charles Leclerc
Charles Leclerc
Ferrari
+32.259

WM-Schlusslicht verkürzt Abstand zu Alfa-Sauber
Verstappen jagt nach Spa-Sieg Vettel-Rekord

Er ist derzeit schlicht unschlagbar. WM-Leader Max Verstappen entscheidet nach dem Sprint auch den GP in Spa für sich. Die Ränge zwölf und 13 resultieren vor der Sommerpause für die Alfa-Sauber-Piloten.
Publiziert: 30.07.2023 um 16:33 Uhr
|
Aktualisiert: 30.07.2023 um 19:19 Uhr
1/13
Das Bild kennt jeder Formel-1-Fan: Max Verstappen jubelt über einen GP-Sieg.

Das Rennen

1. Max Verstappen (Red Bull-Honda)
2. Sergio Pérez (Red Bull-Honda)
3. Charles Leclerc (Ferrari)

Achter GP-Sieg in Serie! Max Verstappen ist auch in Spa nicht zu schlagen und gewinnt den Grossen Preis von Belgien. Beim nächsten WM-Lauf (27. August in Zandvoort) könnte der Holländer mit einem neunten Erfolg am Stück mit Rekordhalter Sebastian Vettel (36) gleichziehen. Der vierfache deutsche Weltmeister feierte 2013 im Red Bull-Renault neun Siege hintereinander (Belgien – Brasilien).

Auf dem zunächst trockenen Circuit de Spa-Francorchamps startet Verstappen als Sechster, da das fünfte in seinen Red Bull-Honda eingesetzte Getriebe fünf Strafplätze nach sich zog. Erstmals in Führung ist er in der 14. von 44 Runden, weil sein mexikanischer Teamkollege Sergio Pérez an die Box abbiegt. Verstappen holt sich unmittelbar danach frischen Gummi ab, überholt daraufhin in der 17. Runde Pérez problemlos und gibt diese Führung nicht mehr her. Nur einmal erlebt der 25-Jährige eine Schrecksekunde. In der Eau-Rouge-Kurve fliegt er bei Rennhälfte beinahe ab, weil kurz leichter Regen einsetzt. Die Intermediates lässt sich deswegen allerdings niemand aufziehen.

Bis ins Ziel distanziert Verstappen Pérez, der aus der Frontreihe den GP in Angriff nimmt, um 22 Sekunden. «Hier hätte Max auch aus der letzten Reihe gewonnen», ist sich Bullen-Sportdirektor Helmut Marko sicher. Dritter hinter dem Red-Bull-Duo wird Charles Leclerc, welcher zum dritten Mal 2023 aufs Podest fährt. Der Monegasse im Ferrari erbte am Freitag die Pole-Position. Bereits in der ersten Runde gibt er Rang eins an Pérez ab.

Alfa-Sauber

12. Valtteri Bottas
13. Guanyu Zhou

Vierter Nuller in Serie für die Equipe aus dem Zürcher Oberland. Der Finne Valtteri Bottas wird zum dritten Mal in Serie Zwölfter, der Chinese Guanyu Zhou belegt zum dritten Mal dieses Jahr Platz 13.

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Die Alfa-Sauber-Stimmen

Alessandro Alunni Bravi, Teamrepräsentant
«Beide Fahrer und das Team haben heute ein solides Rennen abgeliefert: Wir konnten auf der Strecke einige Positionen gutmachen, kamen in die Nähe der Top Ten und konnten vor allem das Tempo unserer Konkurrenten mitgehen. Als positives Fazit dieses Wochenendes können wir festhalten, dass wir bei diesen Wetterbedingungen und auf diesem Streckentyp einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht haben, wenn man unsere Leistung mit früheren Wochenenden auf ähnlichen Strecken vergleicht. Natürlich war uns bewusst, dass es von unseren Startpositionen aus schwer werden würde, in die Punkte zu fahren, ohne dass auf der Strecke etwas passiert. Dennoch hatten beide Fahrer heute eine gute Pace, und was die Höchstgeschwindigkeit angeht, konnten sie sowohl ihre Positionen verteidigen, als auch angreifen, um sich im Feld nach vorne zu arbeiten. Jetzt steht uns vor der wohlverdienten Pause noch eine letzte Anstrengung bevor: Wir werden diese erste Saisonhälfte analysieren und versuchen, einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen, was die Leistung angeht. In den nächsten Wochen werden wir unsere Batterien wieder aufladen und uns auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, die mit Sicherheit härter und enger sein wird: Wir werden in Zandvoort voll konzentriert und motiviert zurückkommen, um bei jedem Rennen wieder in die Punkte zu fahren.»

Valtteri Bottas (12.):
«Wir können sagen, dass es heute ein solides Rennen war. Ich war zufrieden mit unserer Pace und der Strategie, die wir gewählt haben. Insgesamt war es ein ziemlich flüssiges Rennen. Nach dem Start, als ich auf dem Gras leicht abkam, um Yuki Tsunoda auszuweichen, passierte nicht mehr viel. Es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Es war nicht ein reibungsloses Wochenende, was den Umgang mit schwierigen Wetterbedingungen angeht, aber wir haben einige Fortschritte gemacht. Jetzt gehen wir alle in eine wohlverdiente Sommerpause, um neu zu starten und uns auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten.»

Guanyu Zhou (13.)
«Wir hatten heute eine gute Pace, die es uns ermöglichte, mitzumischen und ein paar Positionen gutzumachen. Ich denke, dass unser Auto bei trockenen Bedingungen viel konkurrenzfähiger war. Wir werden daran arbeiten, damit es im zweiten Teil der Saison bei allen Bedingungen besser läuft. In Anbetracht unserer Startpositionen war es schwierig, Boden gutzumachen, aber im Allgemeinen war ich zufrieden, dass wir uns vom Ende des Feldes bis auf Platz 13 vorarbeiten konnten. Jetzt freue ich mich darauf, in die Sommerpause zu gehen, abzuschalten und die Batterien für die zweite Saisonhälfte aufzuladen. Wir starten in Zandvoort. Das ist eine Strecke mit hohem Abtrieb, auf die freue ich mich sehr.»

Alessandro Alunni Bravi, Teamrepräsentant
«Beide Fahrer und das Team haben heute ein solides Rennen abgeliefert: Wir konnten auf der Strecke einige Positionen gutmachen, kamen in die Nähe der Top Ten und konnten vor allem das Tempo unserer Konkurrenten mitgehen. Als positives Fazit dieses Wochenendes können wir festhalten, dass wir bei diesen Wetterbedingungen und auf diesem Streckentyp einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht haben, wenn man unsere Leistung mit früheren Wochenenden auf ähnlichen Strecken vergleicht. Natürlich war uns bewusst, dass es von unseren Startpositionen aus schwer werden würde, in die Punkte zu fahren, ohne dass auf der Strecke etwas passiert. Dennoch hatten beide Fahrer heute eine gute Pace, und was die Höchstgeschwindigkeit angeht, konnten sie sowohl ihre Positionen verteidigen, als auch angreifen, um sich im Feld nach vorne zu arbeiten. Jetzt steht uns vor der wohlverdienten Pause noch eine letzte Anstrengung bevor: Wir werden diese erste Saisonhälfte analysieren und versuchen, einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen, was die Leistung angeht. In den nächsten Wochen werden wir unsere Batterien wieder aufladen und uns auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, die mit Sicherheit härter und enger sein wird: Wir werden in Zandvoort voll konzentriert und motiviert zurückkommen, um bei jedem Rennen wieder in die Punkte zu fahren.»

Valtteri Bottas (12.):
«Wir können sagen, dass es heute ein solides Rennen war. Ich war zufrieden mit unserer Pace und der Strategie, die wir gewählt haben. Insgesamt war es ein ziemlich flüssiges Rennen. Nach dem Start, als ich auf dem Gras leicht abkam, um Yuki Tsunoda auszuweichen, passierte nicht mehr viel. Es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Es war nicht ein reibungsloses Wochenende, was den Umgang mit schwierigen Wetterbedingungen angeht, aber wir haben einige Fortschritte gemacht. Jetzt gehen wir alle in eine wohlverdiente Sommerpause, um neu zu starten und uns auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten.»

Guanyu Zhou (13.)
«Wir hatten heute eine gute Pace, die es uns ermöglichte, mitzumischen und ein paar Positionen gutzumachen. Ich denke, dass unser Auto bei trockenen Bedingungen viel konkurrenzfähiger war. Wir werden daran arbeiten, damit es im zweiten Teil der Saison bei allen Bedingungen besser läuft. In Anbetracht unserer Startpositionen war es schwierig, Boden gutzumachen, aber im Allgemeinen war ich zufrieden, dass wir uns vom Ende des Feldes bis auf Platz 13 vorarbeiten konnten. Jetzt freue ich mich darauf, in die Sommerpause zu gehen, abzuschalten und die Batterien für die zweite Saisonhälfte aufzuladen. Wir starten in Zandvoort. Das ist eine Strecke mit hohem Abtrieb, auf die freue ich mich sehr.»

Mehr

Was ebenfalls nicht gut ist: Alpha Tauri-Honda, das WM-Schlusslicht, punktet dank des Japaners Yuki Tsunoda (Zehnter/zwischenzeitlich Sechster) und verkürzt den Rückstand gegenüber Alfa-Sauber (Neunter mit neun Punkten) auf sechs Zähler.

WM-Stände

Fahrer

1. Verstappen 314
2. Pérez 189
3. Alonso 149
4. Hamilton 148
5. Leclerc 99
6. Russell 99
7. Sainz 92
8. Norris 69
9. Stroll 47
10. Ocon 35
11. Piastri 34
12. Gasly 22
13. Albon 11
14. Hülkenberg 9
15. Bottas 5
16. Zhou 4
17. Tsunoda 3
18. Magnussen 2
19. Sargeant 0
20. De Vries 0
21. Ricciardo 0

Teams

1. Red Bull-Honda 503
2. Mercedes 247
3. Aston Martin-Mercedes 196
4. Ferrari 191
5. McLaren-Mercedes 103
6. Alpine-Renault 57
7. Williams-Mercedes 11
8. Haas-Ferrari 11
9. Alfa-Sauber-Ferrari 9
10. Alpha Tauri-Honda 3

Fahrer

1. Verstappen 314
2. Pérez 189
3. Alonso 149
4. Hamilton 148
5. Leclerc 99
6. Russell 99
7. Sainz 92
8. Norris 69
9. Stroll 47
10. Ocon 35
11. Piastri 34
12. Gasly 22
13. Albon 11
14. Hülkenberg 9
15. Bottas 5
16. Zhou 4
17. Tsunoda 3
18. Magnussen 2
19. Sargeant 0
20. De Vries 0
21. Ricciardo 0

Teams

1. Red Bull-Honda 503
2. Mercedes 247
3. Aston Martin-Mercedes 196
4. Ferrari 191
5. McLaren-Mercedes 103
6. Alpine-Renault 57
7. Williams-Mercedes 11
8. Haas-Ferrari 11
9. Alfa-Sauber-Ferrari 9
10. Alpha Tauri-Honda 3

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Schlussklassement


Das gab zu reden

Nach seinem zweiten Platz im gestrigen Sprintrennen träumte Formel-1-Rookie Oscar Piastri vom ersten GP-Podestplatz der Karriere. Doch daraus wird nichts. Beim Start geht dem Australier im Duell mit dem Spanier Carlos Sainz in der ersten Kurve der Platz aus. Piastri beschädigt seinen McLaren-Mercedes dabei dermassen, dass er wenig später aufgeben muss. Sainz fährt mit seinem lädierten Ferrari 24 Runden, ehe auch er das Rennen vorzeitig beendet.

So gehts weiter

Die Formel 1 verabschiedet sich in die Sommerpause. Der nächste GP findet am 27. August im holländischen Zandvoort statt. (yap/R.B.)

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