Nashville mit ganz viel Pech im Stanley-Cup-Final
Steht Josi-Kumpel bei diesem Tor wirklich im Abseits?

Roman Josi und Yannick Weber verlieren zum Auftakt des Stanley-Cup-Finals ein Wahnsinns-Spiel gegen Pittsburgh mit 3:5. Auch, weil Nashville im Startdrittel unglaublich viel Pech hat.
Publiziert: 30.05.2017 um 09:11 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 01:26 Uhr

0:3 liegen die Nashville Predators nach dem ersten Drittel hinten. Wurden die Preds zum Final-Auftakt vom Titelverteidiger aus Pittsburgh überfahren?

Mitnichten. Anstatt 0:3 hinten könnte das Team mit den beiden Schweizern Roman Josi und Yannick Weber zur ersten Pause nämlich auch in Führung liegen. Gründe dafür gibts gleich zwei.

Erstens. Beim Stand von 0:0 drischt Verteidiger P.K. Subban die Scheibe ins Netz. Ein scheinbar glasklares Tor. Nashville jubelt, alle Zuschauer in der rappellvollen PPG Paints Arena in Pittsburgh glauben, der Gast liege in Führung. Pittsburgh-Coach Mike Sullivan aber nimmt seine Challenge, lässt die Schiris den Treffer überprüfen.

Und die Unparteiischen aberkennen das Nashville-Tor tatsächlich! Grund: Filip Forsberg soll zuvor im Abseits gestanden sein. Die entscheidende Frage: Hat Forsberg den rechten Schlittschuh auf dem Eis oder in der Luft, als er die Scheibe ins gegnerische Drittel trägt? Entscheiden Sie selbst!

Zweitens. Wenig später klingelts auf der Gegenseite. Vor dem Tor von Jewgenj Malkin geht Sidney Crosby mit Josi-Kumpel Ekholm allerdings nicht gerade zimperlich um. Erneut entscheidet das Schiri-Gespann in dieser kniffligen Situation aber für Pittsburgh. Doppeltes Schiri-Pech für Nashville!

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Dann führen die Penguins (Streit auf der Tribüne) plötzlich mit 3:0. Die Preds fighten sich zurück, unterliegen am Ende aber trotzdem. «Wir müssen vergessen», meint Roman Josi nach dem Spektakel in Spiel 1.

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