Ueli Maurer gibt 1,3 Mrd aus
Neue Drohnen für die Armee

Das Militär rüstet auf – und zwar so richtig. Statt wie üblich rund 500 Millionen, kann das VBS dieses Jahr mehr als doppelt so viel ausgeben.
Publiziert: 04.02.2015 um 22:00 Uhr
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Aktualisiert: 09.10.2018 um 21:19 Uhr
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Der VBS-Chef Ueli Maurer will nach dem Gripen-Nein die Luftabwehr stärken.

Der Fokus des Rüstungsprogramms des Verteidigungsdepartements (VBS) für 2015 ist klar: neue Drohnen sollen her.

Für die sechs unbewaffneten Aufklärungsdrohnen Hermes 900 der israelischen Firma Elbit Systems werden rund 250 Millionen Schweizer Franken ausgegeben. Diese sollen die 15 Ranger-Drohnen ablösen, welche bereits seit 2001 im Einsatz sind.

Weiter will der Bund 250 Millionen in neue Schiesssimulatoren für das Sturmgewehr und leichte Geländefahrzeuge hineinstecken.

Doch damit nicht genug. Wie die «NZZ» schreibt, hat das Departement von Bundesrat Ueli Maurer nach dem Nein zum Kampfjet Gripen im letzten Mai noch mehr Mittel zur Verfügung.

Denn im September 2014 hat das Parlament die Motion «Rüstungsprogramm 2015 plus» angenommen. Die Bürgerlichen wollen damit Lücken bei der Ausrüstung der Bodentruppen schliessen. 800 bis 900 Millionen Schweizer Franken sollen dafür investiert werden.

Im Februar will der Bundesrat das reguläre Rüstungsprogramm 2015 verabschieden. Das Rüstungsprogramm 2015 plus dann in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt will die Armee dafür 1,3 Milliarden Franken ausgegeben. (bie)

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