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Sie können sich nicht ausstehen
Zeigt Schmidt heute Schawinski den Meister?

Die Dauer-Kontrahenten, bei denen Demütigungen und Beleidigungen keine Seltenheit sind, treffen aufeinander: Schawinski hat Harald Schmidt zu seinem Talk eingeladen.
Von Peter Padrutt

Es kommt zum Showdown vor laufender Kamera. In der Sendung «Schawinski» (heute Abend ab 22.55 Uhr auf SRF 1) treffen zwei aufeinander, die sich definitiv nicht mögen: Roger Schawinski (69) und Late-Night-Legende Harald Schmidt (57). Wer zeigt wohl wem den Meister?

Tatsächlich brüskieren sich die beiden TV-Profis seit Jahren öffentlich. Angefangen 2003. Damals wurde Schawinski als Chef beim deutschen Privatsender Sat.1 eingesetzt. Schmidt witzelte über den neuen Boss – und kündigte kurz darauf den Job. Eine Demütigung, die bei Schawinski bis heute nachhallt. Als Schmidts Late-Night-Show 2012 abgesetzt wurde, gab es eine Retour­kutsche. In einem Interview bezeichnete Schawinski den Kontrahenten als geldgeil, unverfroren und parasitär.

Warum kommt es heute Abend trotzdem zum Talk? Schmidt weilt derzeit in der Schweiz, moderiert als Mutterschaftsvertretung von Nina Brunner (33) den «Kulturplatz». «Wir haben ihn kontaktiert und er hat sofort zugesagt», so Schawinski. «Er hat uns sogar mitgeteilt, dass er sich auf die Sendung freue.» Hat Schawinski seit der verunglückten Sendung mit Andreas Thiel (44) keine Angst, von Schmidt angegriffen zu werden? «Dirty Harry lässt sicher keine Chance aus. Das ist er seinem Image ja schuldig», sagt Schawinski. «Die Sendung wird sicher eine besondere Herausforderung. Doch ich freue mich darauf.»