«Shadow of the Tomb Raider» in der Vorschau
So erkundet Lara Croft die geheime Stadt

An der E3 zeigten die Entwickler zum ersten Mal die geheime Stadt, die Lara während ihres Abenteuers in Lateinamerika besucht. Hier kommt es zwar zu keinen Kämpfen. Dafür gibt es viele Dinge zu entdecken.
Publiziert: 09.07.2018 um 17:00 Uhr
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Aktualisiert: 14.09.2018 um 18:13 Uhr
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Wichtigste Informationen zu «Shadow of the Tomb Raider»
PlattformenPC, PS4 und Xbox One
Release14.09.2018 (Schweiz)
Preis69.90 Franken (PC) bei Steam, 69.90 Franken (PS4) bei PSN, 70 Franken (Xbox One) bei Xbox live
Alterab 18 Jahren

Übersicht: Darum gehts in «Shadow of the Tomb Raider»

Im letzten Teil der Trilogie, die zeigt, wie die unerfahrende Lara Croft zur hartgesottenen Action-Archäologin wird, verschlägt es unsere Heldin nach Lateinamerika. Dort ist sie auf der Suche nach zwei äusserst mächtigen Maya-Artefakten, die Einfluss auf das Schicksal der Erde haben könnten. Doch wie in den Vorgängern trifft sie auch hier auf die Schergen der Organisation Trinity, die Laras Vater auf dem Gewissen haben. Kommt dazu, dass unsere Heldin aus Versehen eine Beinahe-Apokalypse auslöst.

Trailer zu «Shadow of the Tomb Raider»

Lara Croft in Lateinamerika: Trailer zu «Shadow of the Tomb Raider»(02:51)

Gameplay: So spielt sich «Shadow of the Tomb Raider»

Nachdem wir in London bereits eine Stunde des Games spielen konnten, zeigten uns die Entwickler an der E3 einen komplett neuen Ausschnitt. Dieser spielt in Paititi, auch bekannt als die geheime Stadt, die gleichzeitig der mit Abstand grösste Hub der ganzen Spielreihe ist. Heisst: Hier lassen sich neue Missionen annehmen oder Nebenaufgaben absolvieren. Zusätzlich stellt die Stadt einen paradiesischen Kontrast zum sonst eher düsteren Abenteuer dar.

So darf Lara hier schon mal ein zahmes Lama streicheln, im religiösen Viertel einen Monolithen anbeten oder im Textil- und Färberdistrikt bei der Kleiderherstellung zusehen. Oder sie hilft einem Jungen, seinen verlorenen Würfel zu finden, die ihm ein Toter gestohlen haben soll. Zudem gibt es in Paititi auch einen gigantischen Tempel zu erkunden. Teile der Stadt sind zunächst aber unter der Kontrolle des Kult von Kukulkan, der zunächst nichts von Lara wissen will. Während der Erkundung der Stadt kann man übrigens die Dialoge optional in der Maya-Sprache – natürlich mit deutschen Untertiteln – anhören. Zur gelungenen Atmosphäre trägt auch die äusserst detaillierte Grafik und das geschäftige Leben innerhalb der Stadt bei.

Tauchen und im Dschungel überleben

In einem weiteren Abschnitt darf Lara eines der vielen optionalen Gräbern erkunden. Diese zu finden, soll nun eine grössere Herausforderung darstellen. So muss Lara bei einem Wasserfall ausserhalb von Paititi äusserst präzise Sprünge vollführen, um ins Innere zu gelangen. Dort angekommen, stellt die Archäologin ihre wiederentdeckten Taucherfähigkeiten unter Beweis. Stachelfallen, Piranhas und ein ziemlich geladener Aal kommen ihr dabei in die Quere. Bei der Erkundung haben die Entwickler auch den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht. So sind zum Beispiel Markierungen, die auf einen Greifhaken-Punkt hinweisen, nicht mehr so einfach erkennber.

Viel später im Game muss sich die Heldin als geübte Dschungelkämpferin beweisen. Da hier die Gegner in der Überzahl sind, helfen ihr hier nur Messer, Bogen und ihre Fähigkeit, sich möglichst unentdeckt durchs Grünzeug zu schleichen. Mit einem Giftpfeil lässt sie dabei einen Gegner schon mal auf seine eigenen Trinity-Kollegen losballern. Oder sie erhängt einen Feind mit einem Seil am nächsten Baum. Ein in einen Molotov-Cocktail verwandelter Benzinkanister kann gleich mehrere Schergen in die Luft jagen, schreckt zugleich aber sämtliche Bösewichte auf.

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Verfolgt von Panzer und Helikopter

Zuletzt gab es schliesslich noch eine toll inszenierte Actionsequenz zu sehen. Hier muss Lara zunächst vor einem Panzer und danach vor einem Helikopter fliehen, indem sie auf die richtigen Plattformen klettert und hüpft. Zum Schluss wird sie aber trotzdem getroffen und stürzt in Tümpel mit einer Ölschicht auf der Oberfläche ab. Mit dem spektakulären Bild einer aus dem brennenden Wasser auftauchenden Lara endete schliesslich die Demo.

Fazit

Mit «Shadow of the Tomb Raider» macht die Reihe nochmals einen gewaltigen Sprung vorwärts. Besonders die optische Inszenierung gehört zum Besten, was es auf der aktuellen Konsolengeneration zu sehen gibt. Kommt dazu, dass das Game äusserst abwechslungsreich zu sein scheint und in Paititi auch mit ruhigeren Szenen aufwartet, die sich nicht immer nur ums reine Überleben der Heldin drehen. Gespannt sind wir noch, wie sich die dezenteren Markierungen in der Umgebung aufs Spiel auswirken und ob es bei den Rätseln nicht öfters zu grösseren Suchaktionen kommt.

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