Kinderbett simuliert Autofahrten
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Ford denkt an das Leid frischgebackener Eltern und entwickelt ein Kinderbettchen mit eingebauter Einschlafhilfe.
Publiziert: 04.05.2017 um 11:00 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 09:10 Uhr
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Ford-Kinderwiege
Andreas Engel

Eltern kennen das Phänomen: Unterwegs im Auto schlafen Babys und Kleinkinder besonders schnell ein. Was als Marketing-Gag gedacht war, könnte nun zum grossen Renner unter frischgebackenen Mamis und Papis werden. Die von Ford mitentwickelte Kinderwiege namens Max Motor Dreams kann Fahrgeräusche wie etwa sanftes Motorbrummen, ja sogar die typischen Schaukelbewegungen eines Autos oder die einfallende Strassenbeleuchtung bei Nachtfahrten imitieren – und so unzähligen Müttern und Vätern zu etwas mehr Nachtruhe verhelfen. «Die armen Eltern können sich ja nicht jede Nacht hinters Steuer setzen, nur damit das Kind ruhig einschläft», erklärt Designer Alejandro López Bravo vom Creative Studio Espada y Santa Cruz die Idee.

Die Kinderwiege von Ford simuliert das Geräusch und die Vibrationen eines Motors.

Noch ein Einzelstück

Ursprünglich war der Fahrsimulator als Einzelstück für eine Werbekampagne von Ford in Spanien entworfen worden. Nach tausenden Anfragen übermüdeter Eltern erwägt das Unternehmen nun, das Kinderbett in Serie herzustellen. In den 1960er und 1970er-Jahren galt übrigens besonders der VW Käfer als ideale Einschlafhilfe kleiner Babys. Der Säugling findet hinter den Sitzen einen idealen Platz und liegt genau über dem luftgekühlten Heckmotor, der sanft dahinrauscht.

Humorige Volkswagen-Werbung: Ein Käfer lässt Dich ruhig schlafen.
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