Hyundai Kona Electric schon gefahren: Eine spannende Kombination(02:02)

Erste Fahrt im Hyundai Kona Electric
Korea blamiert die Deutschen

Mit seinem ersten Elektro-SUV Kona Electric trifft Hyundai genau den Nerv der Zeit – und ist damit schneller als die Konkurrenz aus der Auto-Nation Deutschland.
Publiziert: 26.07.2018 um 16:38 Uhr
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Aktualisiert: 05.12.2018 um 13:50 Uhr
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Hyundai Kona Electric
Jürg A. Stettler

SUV boomen, und auch die Nachfrage nach Elektro-Autos steigt: Bis Ende Juni wurden in der Schweiz über 2500 Stromer verkauft; fast 20 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr! Während andere Hersteller, allen voran die deutschen Luxusmarken Audi, BMW und Mercedes, erst vom E-SUV sprechen, düpieren nach Tesla und Jaguar jetzt die Südkoreaner von Hyundai die deutsche Konkurrenz in Sachen Strom-SUV.

Perfekt bedient

Mit dem SUV Kona hat Hyundai ab September das perfekte Trendsetter-Elektroauto im Angebot. Der Fünfplätzer wird bei uns ausschliesslich in der stärkeren 204-PS-Variante angeboten. Damit zischt der Koreaner dank 395 Nm ab Start zügig los und dürfte mit seinem Spurtvermögen an der Ampel diverse Sportwagenfahrer nerven. Von 0 auf 100 km/h gehts in flotten 7,6 s, die Spitze liegt bei 167 km/h.

Reichweite wie Tesla

Doch nicht nur mit dynamischem Antritt, keckem Design und Voll-LED-Leuchten überzeugt der Kona, sondern auch mit seiner Reichweite. 482 Kilometer sind sogar gemäss der demnächst geltenden, strengeren WLTP-Norm mit einer Ladung der Lithium-Ionen-Polymer-Akkus (64 kWh) möglich. Damit muss sich der Hyundai vor keinem Tesla verstecken!

Per Hand bremsen

Clever: Der Kona verfügt über vier Regenerationsstufen, die via Lenkradpaddels angewählt werden können. Hält man das Minus-Paddel gedrückt, kann man den Kona gar per Hand bis zum Stillstand abbremsen. Sonst gleitet man im nur 4,18 Meter langen, aber erstaunlich geräumigen Kompakt-SUV (Stauraum 332 bis 1114 l) je nach Bedarf gediegen dahin oder räubert dank tollem Fahrwerk auch mal zügig um Kurven.

Attraktiver Preis

Hübsch gemacht ist das voll vernetze Cockpit mit Headup-Display, Sieben-Zoll-Touchscreen und kabellosem Smartphone-Laden. Weiterer grosser Pluspunkt des attraktiven E-SUV: Den Kona Electric gibts bereits ab 44'900 Franken.

Echte Alternativen

Während die Konkurrenz ein grosses Brimborium ums erste Elektromodell macht, hat sich der südkoreanische Autokonzern Hyundai mitsamt Tochtermarke Kia zum heimlichen Alternativantriebs-Champion gemausert. Die Koreaner lancieren bereits die zweite Generation ihres Brennstoffzellen-SUV, den Nexo (BLICK berichtete), ab September den Elektro-SUV Kona, und haben mit dem Ioniq auch ein Modell mit drei Antriebsvarianten (Elektro, Hybrid oder Plug-in-Hybrid) im Angebot. Bei Kia sinds mit Soul (Elektro), Niro (Hybrid und Plug-in-Hybrid) sowie Optima Kombi (Plug-in-Hybrid) vier weitere Modelle. Damit nicht genug: Bis 2025 wollen Hyundai und Kia ihre grüne Flotte auf 38 Modelle (13 Hybride, 9 Plug-in-Hybride, 14 mal Elektro und 2 mal Brennstoffzelle) ausbauen.

Während die Konkurrenz ein grosses Brimborium ums erste Elektromodell macht, hat sich der südkoreanische Autokonzern Hyundai mitsamt Tochtermarke Kia zum heimlichen Alternativantriebs-Champion gemausert. Die Koreaner lancieren bereits die zweite Generation ihres Brennstoffzellen-SUV, den Nexo (BLICK berichtete), ab September den Elektro-SUV Kona, und haben mit dem Ioniq auch ein Modell mit drei Antriebsvarianten (Elektro, Hybrid oder Plug-in-Hybrid) im Angebot. Bei Kia sinds mit Soul (Elektro), Niro (Hybrid und Plug-in-Hybrid) sowie Optima Kombi (Plug-in-Hybrid) vier weitere Modelle. Damit nicht genug: Bis 2025 wollen Hyundai und Kia ihre grüne Flotte auf 38 Modelle (13 Hybride, 9 Plug-in-Hybride, 14 mal Elektro und 2 mal Brennstoffzelle) ausbauen.

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