Microlino startet Ende Jahr
Ein E-Mobil zum Knutschen

Auch Schweizer sehen in der Elektromobilität eine Chance. So präsentiert der Erfinder des Micro Scooters mit dem Microlino eine elektrische Knutschkugel für die Stadt.
Publiziert: 15.03.2017 um 23:30 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 00:45 Uhr
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Erfinder Wim Ouboter im Microlino.
Andreas Engel

Die Neuinterpretation des klassischen Tretrollers hat Wim Ouboter – Erfinder des Micro Scooters – Ende der 1990er-Jahre weltweit bekannt gemacht. Jetzt will der Zürcher Querdenker unsere Innenstädte mit einer neuen Idee bereichern: dem Microlino.

Die Geschichte wiederholt sich: Der elektrische Schweizer Microlino erinnert an die BMW Isetta aus den 1950er-Jahren.

Das elektrische Kleinfahrzeug lehnt sich mit seinem Design an die BMW Isetta der 1950er-Jahre an – Einstieg über die Fronttür, eine Sitzbank für zwei und der Jö-Effekt der alten Knutschkugel. Zwei E-Motoren mit je rund 10 PS lassen den Winzling (L/B/H 2,40/1,60/1,31 m) maximal 90 km/h schnell werden. Die Reichweite des Akkus reicht für rund 120 Kilometer.

Mehr Lifestyle als Auto

Mehr brauchts auch nicht: «Der Microlino ist kein Auto», betont Ouboter mit Nachdruck. Sein Einsatz soll sich auf verstopfte Innenstädte beschränken, wo sich der Microlino dank Staubsauger-ähnlicher Ladeschnur überall «auftanken» lässt.

Bei der Knutschkugel erfolgt der Einstieg über die Fronttür.

Das Interesse ist laut Ouboter gross: «Bis jetzt haben wir 2600 unverbindliche Vorbestellungen.» Bereits Ende Jahr soll die Produktion bei Tazzari in Imola (I) starten. Die Preise des kleinen Lifestylers: rund 13'000 Franken.

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