Scrollen Sie hinunter zu
28.09.2018, 21:33 Uhr

Weil der Co-Pilot Kaffee verschüttete
Serbiens Präsident kann nicht zum Papst fliegen

Ein verschütteter Kaffee hat die in der Vorwoche geplante Audienz des serbischen Staatspräsidenten bei Papst Franziskus in Rom platzen lassen.

Eigentlich wollte der serbische Präsident Tomislav Nikolic vergangenen Freitag den Papst besuchen. Für die Audienz bei Franziskus war alles vorbereitet, das serbische Staatsoberhaupt sass bereits in seiner Regierungsmaschine in Richtung Rom.

Doch da passiert es: Der Co-Pilot der Dassault Falcon 50 verschüttet beim Flug ab Belgrad seinen Kaffee! Die Brühe läuft über das Armaturenbrett und löst einen Kurschluss aus – einer der drei Motoren gerät ins Stottern. Der Pilot muss umdrehen und zurück in die serbische Hauptstadt fliegen. Das berichten serbische Medien unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde.

Demgegenüber sprechen engste Mitarbeiter Nikolics von einem «lebensgefährlichen Drama» in der Luft – ausgelöst durch einen technischen Fehler. Das Flugzeug sei zwei Kilometer «wie ein Stein» in Richtung Boden gefallen, dadurch habe es in der Kabine Chaos gegeben.

Schon im Vorjahr wurde der Präsident vom Pech verfolgt. Seine auf eine Million Franken geschätzte Dienstlimousine wurde bei der Probefahrt nach einer Inspektion von dem Werkstattfahrer schwer beschädigt. Geschätzte Kosten: weit über 100'000 Franken. (lex/SDA)

Publiziert: 21.04.2015, 12:14 Uhr
Zuletzt aktualisiert: 28.09.2018, 21:33 Uhr